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HANSA 11-2020

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Schifffahrt | Shipping

Schifffahrt | Shipping Das MPP-Karussell dreht sich munter weiter Die Konsolidierung hält erneut Einzug in der Mehrzweck- und Heavylift-Schifffahrt. Neue Partner finden sich, andere trennen sich. Auch einige »alte Bekannte« tauchen wieder auf oder finden neue Posten Die MPP-Branche ist bekannt für eine gewisse »kontinuierliche Wandlung«. Einerseits führen die Ladungsvielfalt und die damit zusammenhängende Abhängigkeit von einer Vielzahl an Industrien immer wieder zu teils verhältnismäßig kurzfristigen Anpassungen im weltweiten Transportnetz (HANSA 05/2020). Andererseits sind davon auch Schiffsdesigns und Flottenstrukturen stark beeinflusst. Gleichzeitig hat die MPP-Branche eine Modernisierung der globalen Flotte weiter nötig. Auch nach diversen Transaktionen im Sommer und Herbst (HANSA 09/2020) stehen nach wie vor viele Schiffe zum Verkauf – nicht zuletzt auf Druck finanzierender Banken und Investoren. Angesichts unsicherer Aussichten und mangels Kapitals in vielen Kontoren finden sich allerdings nicht immer Abnehmer. Auch wenn der Ladungs- und Chartermarkt zuletzt angezogen hat, kämpft so mancher Akteur weiter mit der Situation. Die Folge: man sucht sich Partner, die Branche konsolidiert sich weiter. Wir werfen ein paar Schlaglichter auf die jüngsten Entwicklungen. MM SAL schluckt Intermarine – Svend Andersen feiert Comeback Die zur Bremer Harren & Partner gehörende SAL Heavy Lift und Intermarine schließen sich zusammen. Die US- Reederei, die zunächst von Zeamarine aus Bremen geschluckt und nach deren Insolvenz zuletzt wieder eigenständig agierte, wird künftig eine Marke innerhalb des neuen Mehrheitsgesellschafters SAL Heavy Lift. CEO und auch Aktionär bei Intermarine wird Svend Andersen, bis vor gut einem Jahr CEO bei BBC Chartering aus der Leeraner Briese-Gruppe. Er will das Unternehmen als »Top-Marke« in der Schwergutschifffahrt etablieren. Zum Führungsteam gehören außerdem der bisherige Intermarine-Präsident Richard Seeg und Chad Call als Vizepräsident und CFO. Bislang hätten die beiden Reedereien unterschiedliche Märkte und Kunden bedient, heißt es. Künftig werde man die Expertise und das Angebot in der Projekt-, Breakbulk- und Schwergutschifffahrt zum und vom amerikanischen Kontinent bündeln. SAL will die Präsenz auf dem Kontinent vergrößern, auch in den Flussdeltas, zu denen die deutsche Reederei bislang nur begrenzten Zugang hatte. Intermarine wiederum erhält Zugang zur Heavylift-Flotte von SAL, die als weltweit größter Betreiber von Schiffen mit +900 t Krankapazität gilt. Zur Intermarine-Flotte zählen sechs MPP-Schiffe, die in Verkehren zwischen Houston und Kolumbien, Trinidad, Guyana und Surinam sowie für 14-tägige Abfahrten nach Brasilien eingesetzt werden. 28 HANSA – International Maritime Journal 11 | 2020

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