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HANSA 09-2019

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HTG Kongress

HTG Kongress 2019: 11.–13.09.2019 in Lübeck Nicht verpassen! In knapp 14 Tagen beginnt der HTG Kongress 2019 in Lübeck. Verpassen Sie es daher nicht, sich noch rechtzeitig anzumelden! Nähere Informationen erhalten Sie unter www.htg-online.de. Mit seinen rund 500 Teilnehmern gilt der HTG Kongress als die zentrale Fachveranstaltung im Hafenbau, im Verkehrswasserbau und im Küsteningenieurwesen. Dieses Jahr haben wir die folgenden Themen für Sie zusammengestellt: •• Dialog am Bau – Perspektiven 2025 / Streitvermeidung als ökonomisches Prinzip •• Bauprojekte – Region Lübeck •• Bauprojekte – Häfen und Wasserstraßen •• Bauprojekte – Schleusen und Wehre •• Bauprojekte – Ausland •• Forschung – Küsten- und Hochwasserschutz •• Forschung – Hydrodynamik und Morphologie •• Forschung – Innovationen •• Building Information Modeling (BIM) •• Logistik und Digitalisierung •• Instandhaltung und Betrieb von Bauwerken •• Zudem veranstaltet unsere Junge HTG eine Podiumsdiskussion mit dem Titel: Führungskultur – Zentrales Element in Zeiten des Fachkräftemangels? Wie auch in den letzten Jahren wird parallel zum Kongress eine Fachausstellung ausgerichtet. Wir freuen uns, Sie auf dem diesjährigen Kongress in Lübeck begrüßen zu können! Ihre HTG Jetzt schon vormerken HTG Forum »Deutsches Engagement im Tiefseebergbau?« Am 14. November 2019 organisiert die HTG im Rahmen ihres Forums eine Abendveranstaltung zu dem Thema »Deutsches Engagement im Tiefseebergbau?«. In der vergangenen Dekade hat die Bundesrepublik Deutschland die Forschung und Entwicklung für den Tiefseebergbau mit etwa 50 Mio. € gefördert. In diesem Zusammenhang wurden auch Explorationslizenzen für polymetallische Knollen (Manganknollen) und Massivsulfide erworben. Die deutschen Lizenzgebiete umfassen insgesamt 85.000 km2, verteilt auf zwei Areale mit 17.000 km2 im zentralen Bereich und 58.000 km2 im Osten des sogenannten pazifischen Manganknollengürtels (Clarion-Clipperton- Zone) sowie ein ca. 10.000 km2 großes Gebiet südöstlich von Madagaskar mit hydrothermalen Sulfiderzen (Massivsulfiden). Mit Blick auf die besondere Struktur der für den Tiefseebergbau relevanten deutschen Unternehmenslandschaft, die mehr auf Anlagentechnik und Dienstleistung denn auf konkreten Abbau gerichtet ist, ist zu hinterfragen, ob und wie ein fortgesetztes deutsches staatliches Engagement im Tiefseebergbau sinnvoll und gerechtfertigt ist. Zur Klärung dieser Frage ist es nicht nur erforderlich, auf die (vorhandenen) technischen Möglichkeiten des industriellen Abbaus zu blicken, sondern es gilt auch volks- und betriebswirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen. Gemeinsam mit der Fa. Ramboll GmH wollen wir einen Einblick in diese Thematik geben und freuen uns auf Ihre rege Teilnahme. Anmeldemodalitäten Die angegebenen Preise gelten bei Onlineanmeldung. Bei schriftlicher Anmeldung über die HTG Geschäftsstelle wird eine Bearbeitungsgebühr von 10,00 € berechnet. Jede Anmeldung gilt als verbindlich. Schriftliche Abmeldungen sind kostenfrei möglich bis zum Datum des Anmeldeschlusses. Danach wird die Gebühr vollständig fällig. Jeder Teilnehmer erhält nach Anmeldung eine Rechnung die gleichzeitig Anmeldebestätigung ist. Zahlungsfrist und Bankverbindung entnehmen Sie Ihrer Rechnung. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an. Bei Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl schließt das Anmeldeportal automatisch. Für HTG-Jungmitglieder kann eine Förderung aus dem Spendenfonds Goedhart erfolgen. Das Antragsformular kann über die HTG Geschäftsstelle angefordert werden. Bettina Blaume, Ansprechpartnerin, Telefon: 040/428 47-21 78, E-Mail: service@htg-online.de 90 HANSA International Maritime Journal 09 | 2019

HTG Fachausschüsse und Arbeitsgruppen – Jahresberichte 2018, Teil 4 Foto: Felix Selzer Fachausschuss Nassbaggertechnik Vorsitzender: Dipl.-Ing. Klaus Waßmuth Kontaktadresse: Heinrich Hirdes GmbH, Strotthoffkai 13, 28309 Bremen Tel.: 0421-52020-18, E-Mail: klaus.wassmuth@boskalis.com Internet: www.boscalis.com/hirdes 1. Zielsetzung Der Fachausschuss beobachtet und analysiert die Entwicklungen um das Thema Nassbaggerei und Nassbaggertechnik. Die Schwerpunkte reichen von der Geräteentwicklung bis zu der besonderen Ausführung und Ausschreibung von Nassbaggerarbeiten. Die Aufgabenfelder wurden durch den Arbeitskreis folgendermaßen aufgeteilt: •• Entwicklung der Nassbaggergerätetechnik •• Baggerverfahren •• Anforderungen an die Nassbaggertechnik im Offshorebereich •• Ausschreibungs-, Vertragsgestaltung und Abrechnungsfragen •• Aufmaßverfahren Durch die personelle Gliederung des Fachausschusses ist gewährleistet, dass die einzelnen Aufgabenfelder kompetent vertreten sind. 2. Angaben zum Fachausschuss Der Fachausschuss besteht zurzeit aus neun Mitgliedern, die sich aus Mitarbeitern der Bundeswasserstraßenverwaltung, Ingenieurbüros, Hafenverwaltungen, Offshoreindustrie und der Nassbaggerindustrie zusammensetzen. 3. Ergebnisse des Fachausschusses 3.1 Sitzungen des Fachausschusses In dem Berichtszeitraum fanden zwei Ausschusssitzungen statt, eine am 29. Juni 2018 und eine am 12. Dezember 2018. 3.2 Arbeitsergebnisse des Arbeitskreises Das Thema Toleranzen im Wasserbau, was unter anderem in einer Diskussionsrunde am 09. November 2017 besprochen wurde, steht nach wie vor bei den Sitzungen des Fachaussschusses auf der Tagesordnung. Bei den Mitgliedern herrscht Einigkeit darüber, dass die Toleranzangaben für Deckwerke in der aktuellen ZTV-W 210 generell nur bedingt genutzt werden können, und nur einen Anhalt für kleinere Kornfraktionen darstellen. Somit ist es unerlässlich, dass bei jedem Projekt, bei dem Steinarbeiten ausgeschrieben werden, die Toleranzen projekt- und materialbezogen betrachtet und festgelegt werden müssen. Diese Verfahrensweise ist auch kein Widerspruch zur derzeit gültigen ZTV-W 210. Um an dieser Stelle für die Planer eine Hilfestellung zu geben, ist der Fachausschuss bemüht, für Berechnungsmethoden von Toleranzen, Flächengewichte, Hohlraumgehalt, usw., Quellen aus der bestehenden Literatur zur Verfügung zu stellen. Hierbei sei besonders das Rock Manual, was im europäischen Bereich genutzt wird, erwähnt. Da aufgrund der geänderten europäischen Vorgaben die ZTV-W 210 überarbeitet werden muss, wird der Ausschuss diese Entwicklung intensiv beobachten und versuchen, bei der Überarbeitung Vorschläge einzureichen. Informationen hierzu werden auf der Internetseite des Fachausschusses dargestellt. Über die Entwicklung der Offshore-Windindustrie berichtete Herr Dr. Woltering. Die Offshore-Windindustrie wird bei globaler Betrachtung weiterwachsen und die Tendenz zu immer geringeren Einspeisevergütungen wird sich fortsetzen. Vor der schottischen Küste ist Ende 2017 ein schwimmender Windpark in Betrieb genommen worden. Auf der Sitzung im Dezember hatte der Ausschuss Jan Paulsen (Boskalis Hirdes) eingeladen, um zu dem Thema »Baggerarbeiten bei dem Projekt Fehmarn-Belt-Tunnel« zu berichten. Herr Paulsen erläuterte hierbei den Projektablauf in Bezug auf die Baggerarbeiten. Hierbei kamen u.a. die Anforderungen an die Ablagerungsflächen zur Sprache und auch die vorgesehenen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Nicht zuletzt stellt das Projekt große Anforderungen an die Baggeraktivitäten und die Baggertechnik, da hier in großen Tiefen mit hohen Genauigkeiten, große Mengen gebaggert und bewegt werden müssen, um die Basis für die Tunnelelemente herzustellen. 4. Weiteres Arbeitsprogramm und Perspektiven für die nächsten Jahre In den nächsten Sitzungen wird sich der Ausschuss mit Lärmemissionen bei Baggerprojekten beschäftigen. Hierbei erwarten wir eine praxisnahe Diskussion und Anregungen, die sich aus den Erfahrungen vergangener Projekte ergeben haben. Weiterhin ist für 2019 eine Exkursion in die Niederlande geplant. Im Weiteren wird sich der Ausschuss mit Gedanken zu neuen Baggermethoden beschäftigen, Gäste zu aktuellen Themen einladen sowie auf Fragen reagieren, die an den Ausschuss herangetragen werden. Bremen, den 27.02.2019 Dipl.-Ing. Klaus Waßmuth HANSA International Maritime Journal 09 | 2019 91

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