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HANSA 09-2019

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Tech-Hub Der »HANSA Tech-Hub« Im »Tech-Hub« berichten wir über technologische Lösungen und Produkte aus allen Sparten der maritimen Industrie. Wir freuen uns auf Ihre News! PODSZUCK A60-Doppelflügeltür besteht Brandtest Podszuck, ein Hersteller feuersicherer Türen, hat seine große A60- Doppelflügeltür »LMD-HD-NR« mit Schlauchpforte (Hose Port) einem Brandtest unterzogen. Es handelt sich um die Weiterentwicklung eines bestehenden Modells. Diese Tür ist jedoch breiter und höher als die Basisausführung, zudem wurde die Isolierung angepasst. Der Brandtest erfolgte beim DBI, einem akkreditierten Prüfinstitut in Kopenhagen. Die Tür habe dem Feuer 75 Minuten standgehalten, so das Unternehmen. Vorgeschrieben sind für A60-Türen 60 Minuten. Wenn sie acht Minuten länger das Feuer abhält – also 68 Minuten – darf der Hersteller die Tür gemäß der IMO MSC.1/Circ1319-Norm 15% breiter oder höher bauen, oder die »clear opening«-Fläche um 10% vergrößern. Die nun zertifizierte Tür ist 2.645 mm breit, 2.530 mm hoch und hat eine maximale Fläche von 5,56 m2. KRAL Niederlassung in China eröffnet Der österreichische Schraubenspindelpumpenhersteller Kral hat eine Niederlassung im chinesischen Wuxi nahe Schanghai eröffnet. Geschäftsführer Ren Lu und Regionalverkaufsleiter Haichao Li, die bereits langjährige Erfahrung in der Branche haben, betreuen die Kunden nun direkt vor Ort. Als Ergänzung für den asiatischen Markt und um den Anforderungen in China zu entsprechen, werden lokale Kunden nun mit »Local Content« bedient. Kral (Wuxi) Machinery Technology ist nach der Kral AG, Kral USA, Kral Deutschland, Kral Polen und Kral Frankreich der sechste Standort des Unternehmens, das seinen Hauptsitz in Lustenau/Österreich hat. Das Geschäft ist die Entwicklung und Fertigung von Schraubenspindelpumpen und Durchflussmesstechnik sowie von kundenspezifischen Lösungen vom Engineering bis zur Inbetriebnahme und After Sales Service. Das Unternehmen ist in den Bereichen Schiffstechnik, Stromerzeugung, Öl & Gas, Maschinenbau und Chemie tätig. • Drahtseile • Tauwerk • Festmacher • CASAR Bordkranseile • Anschlagmittel • Prüflasttest bis 1.000 t • Segelmacherei • Taklerei • Montage Walter Hering KG Porgesring 25 22113 Hamburg Telefon: 040 – 73 61 72 -0 eMail: info@seil-hering.de www.seil-hering.de RENK Hybridgetriebe für LNG-Tanker Renk hat den Erstauftrag für den maritimen Hybrid- Drive MARHY erhalten. Bei dem Neubauprojekt handelt es sich um einen 30.000 m³ fassenden LNG-Carrier von Knutsen mit 6.700 kW Antriebsleistung, der bei Hyundai Mipo in Südkorea gebaut wird. Der Lieferumfang umfasst neben einem Tunnelgetriebe (Typ SHHII-1600/765), einer vollautomatischen PSC-85 (Propellerwellen-Trennkupplung) und den elastischen Kupplungen auch erstmals wesentliche elektrische Komponenten. Hierzu zählen ein 1 MW starker Generator/E- Motor sowie der passende Frequenzumrichter. 72 HANSA International Maritime Journal 09 | 2019

Tech-Hub SCANDLINES Hybridfähre erhält Rotorsegel Um die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren, investiert Scandlines in Windantriebstechnologie an Bord der Hybridfähre »Copenhagen«, die auf der Strecke Rostock–Gedser verkehrt. Das Fährunternehmen hat einen Vertrag mit Norsepower zur Installation eines Rotorsegels unterzeichnet. Die Vorbereitungen für die Nachrüstungsarbeiten sollen im November beginnen, während die Installation des 30 m hohen Rotorsegels mit einem Durchmesser von 5 m für das zweite Quartal 2020 vorgesehen ist. »Durch die Installation eines Rotorsegels können wir die CO2-Emissionen auf der Route Rostock– Gedser um 4–5 % reduzieren«, sagt Scandlines-CEO Søren Poulsgaard Jensen. Die »Copenhagen« ist eine der weltweit größten Hybridfähren, sie kombiniert traditionellen Dieselantrieb mit Batterien. SHELL Investition in Batterie-Marktführer Corvus Der kanadische Branchenprimus Corvus Energy hat sich für seine maritimen Batterieprojekte Unterstützung aus der Energiebranche geholt: Shell will investieren. Der Mineralöl- und Erdgaskonzern mit Hauptsitz in den Niederlanden und Corvus haben eine entsprechende Einigung erzielt, teilte der Batteriehersteller mit. Der Finanzierungsarm Shell Ventures« hat demnach ein »großes Investment« zugesagt. Damit will Shell seiner Strategie Rechnung tragen, den CO2-Fußabdruck der eigenen Energieprodukte bis 2035 um rund 20 % und bis 2050 um rund 50 % zu senken. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Corvus machte weder öffentlich, wie hoch das Investment ausfällt, noch ob der Ölkonzern Bedingungen daran knüpft oder einen Anteil am Unternehmen erhält. FISCHER ABGASTECHNIK Rußfilter als Option auch für Seeschifffahrt Nach der Nachrüstung des Schubschiffs »Maranta« und ersten Einsatzwochen hat Fischer Abgastechnik ein positives Fazit gezogen. Das Projekt zeige, dass man seegängige IMO III oder marinisierte CCR II und EU-Stufe V Binnenschiffsdiesel mit Abgasnachbehandlungs- und Effizienzsteigerungstechnologien nachrüsten kann und dem Betrieb auch in der Küsten- und Seeschifffahrt nichts im Wege steht. Auf dem 5.000-Tonner sind zwei neue Caterpillar 3512E Dieselmotoren mit je 1.000 kW Antriebsleistung installiert worden. Um die zukünftigen EU-Stufe V Emissionsgrenzwerte zu unterschreiten, entschied man sich, einen Fischer-Rußfilter nachzuschalten. Da die Motoren mit den originalen SCR-Systemen des Herstellers zertifiziert sind, mussten die Fachleute Rußfilter installieren, die für den Betrieb hinter Entstickungsanlagen geeignet sind. Die Wahl fiel auf den bewährten LT-HD-Rußfilter. Zur Unterstützung der passiven Regeneration hinter den SCR-Systemen kommt die spezielle DOC-X-Beschichtung zum Einsatz. Da diese Konstellation als rein passiv arbeitendes System zuvor noch nie über einen längeren Betriebszeitraum getestet wurde, wurden die Rußfiltersysteme mit automatisch öffnenden Bypässen ausgerüstet und die Möglichkeit zur Nachrüstung des Fischer Vollstrombrenners vom Typ HeliosFFB integriert. Außerdem wurden Abgaswärmetauscher von Orcan integriert. HANSA International Maritime Journal 09 | 2019 73

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