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HANSA 08-2022

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DIGITAL HUBJOINT

DIGITAL HUBJOINT DEVELOPMENT PROJECTMusk setzt auf ABS: Kooperation für SpaceX-Raketenschiffe© ABS / SpaceXDie amerikanische KlassifikationsgesellschaftABS arbeitet künftig mit demRaumfahrtunternehmen SpaceX von ElonMusk zusammen. Die neuen Partner habeneine Vereinbarung für ein gemeinsamesEntwicklungsprojekt (Joint DevelopmentProject, JDP) unterzeichnet. DasAmerican Bureau of Shipping (ABS) solldie ferngesteuerten Funktionen autonomerRaketen-Bergungsdrohnen überprüfen,die für die Bergung von Booster-Raketen auf See eingesetzt werden.Die Drohnen werden so modifiziert,dass sie ein erweitertes Deck zur Vergrößerungder Landeplattform, vierSchubtriebwerke für den Antrieb undzum Festhalten an der Station sowie eineExplosionsabschirmung zum Schutz derelektrischen und motorischen Ausrüstungan Deck aufweisen, wie es jetztheißt. Die Drohnenschiffe sind währenddessenden Angaben zufolge völlig unbemannt.An Bord wird ein Roboter eingesetzt,um den Raketenbooster am Drohnenschiffzu befestigen, bevor es in denHafen zurückkehrt.Ein Ort für die Stationierung ist bislangnicht bekannt gegeben worden. Es könnteaber vor der US-Westküste zum Einsatzkommen. Im Hafen Long Beach nutztSpaceX ein Gelände für Raketenbergungsarbeiten.ABS soll im Rahmen des Projekts dieKonstruktion eines der drei Bergungsschiffevon SpaceX auf Übereinstimmungmit dem eigenen Leitfaden für autonomeund ferngesteuerte Funktionen überprüfen.»Durch unsere Arbeit an autonomenund ferngesteuerten Technologien habenwir eine Vorreiterrolle bei der Unterstützungihrer praktischen Anwendung aufSee übernommen. Damit sind wir idealaufgestellt, um mit SpaceX an diesem einzigartigenund spannenden Projekt zu arbeiten«,sagte Patrick Ryan, ABS SeniorVice President, Global Engineering andTechnology.ØRSTEDDrohne als Alternative zum SchiffDas dänische Energieunternehmen Ørsted und das TransportundLogistikunternehmen DSV wollen den Langstreckentransportvon Ersatzteilen und Werkzeugen per Drohne im Kattegat testen.Ørsted hat nach eigenen Angaben das Ziel, bis 2025 kohlenstoffneutralzu werden, und sucht ständig nach neuen Wegen, umeine hohe Verfügbarkeit der Windparks zu gewährleisten und dieKohlendioxidemissionen der Servicelogistik zu reduzieren. DSVsei wiederum bestrebt, seine Logistikdienstleistungen kontinuierlichzu erneuern und zu optimieren. Daher haben die beiden gemeinsamesInteresse daran, die Rolle zu bewerten, die Frachtdrohnenin der nachhaltigen Logistik für Offshore-Windparksspielen können, heißt es.Als Alternative sollen die Frachtdrohnen eine logistische Unterstützungin Offshore-Windparks bieten. Insbesondere für kleineErsatzteile und häufig benutze Werkzeuge könnten sie eingesetztwerden und so zu einem wesentlich schnelleren Neustartder Windkraftanlagen beitragen, so Ørsted. Im Rahmen von Testflügensollte die Drohne zeigen, dass sie in der Lage ist, Komponentenvon der Ørsted-Betriebsbasis im Hafen von Grenaa zum25 km entfernten Offshore-Umspannwerk sowie zu den Windturbinenzu transportieren. Die Versuche wurden mit einer elektrischenDrohne mit einer Reichweite von 100 km und einer Nutzlastvon 2,5 kg durchgeführt. DSV hat die Dienste des SchweizerDrohnenherstellers RigiTech und des dänischen Betreibers Holoin Anspruch genommen.© ØrstedDie Spezialisten für Filtertechnologiein Schifffahrt und IndustrieFilterelemente und Ersatzteile für Einfach-, Doppel- und Automatik filterfür Schmieröle, Brennstoffe, Hydrauliköle, Wasser und Luft aller namhaftenHersteller. Ersatz für Filtrex, Moatti, Nantong und Kanagawa Kiki, Sonderanfertigungen,verbesserte Spezial lösungen, kundenspezifische Einzelstücke nach Muster/Zeichnung.FIL-TEC RIXEN GmbH®QUALITYMADEINGERMANYAls Vertragspartnerliefern wir Austausch- u.Originalfilterelementevon Fleetguard, Hengst,Triple R, Mann+Hummel,Mann Filter, FiltrationGroup.HANSA – International Maritime Journal 08 | 202269

GREEN HUBAUFTRAG FÜR ANEMOIBerge Bulk stattet zwei Großbulker mit Flettner-Rotoren ausVisualisierung der Rotorsegel – aufrecht und umgelegtDie Massengutreederei Berge Bulk installiertauf zwei Schiffen, einen Valemaxundeinen Newcastlemax-Bulker, Rotorsegel.Die norwegische Reederei hat dazumit Anemoi Marine Technologies mit Sitzin London Verträge über die Lieferung derTechnologie und Ausrüstung der Schiffeunterzeichnet.Das erste Schiff, »Berge Neblina«, ein2012 gebauter Valemax-Erzfrachter miteiner Tragfähigkeit von 388.000 tdw, wurdezu Beginn dieses Jahres »wind-ready«gemacht. Die strukturelle Integration, dievor der Installation der Technologie erforderlichwar, wurde während eines geplantenTrockendocks durchgeführt. Vierder großen, umklappbaren Rotorsegelvon Anemoi werden installiert, um dieLeistung des Schiffes zu verbessern. Diefaltbaren Rotorsegel können aus derSenkrechten abgesenkt werden, um dieAuswirkungen auf den Tiefgang und denFrachtumschlag zu verringern.Dieser flexible Ansatz wurde gewählt,um die Verfügbarkeit des Schiffes und dieProduktionszeiträume von Anemoi zuberücksichtigen. Der gleiche Ansatz wurdefür das zweite Schiff, »Berge Mulhacen«,einen 2017 gebauten 210.000 tdwNewcastlemax-Bulker, gewählt, der ebenfallsvier faltbare Rotorsegel erhaltenwird. Für beide Schiffe liegt die Plangenehmigungvon DNV vor. Anemoi gehtdavon aus, dass das Vier-Rotor-SystemBerge Bulk jährlich 1.200 bis 1.500 tTreibstoff pro Schiff einsparen wird.Paolo Tonon, Technischer Direktor beiBerge Bulk, sagte: »Wir engagieren uns fürkontinuierliche Innovation und die Erforschungsauberer, umweltfreundlicherEnergiequellen. Der Windantrieb ist eineOption, die wir bereits in anderen Formatenerforscht haben, und wir sind fest davonüberzeugt, dass er dazu beitragen kann, unsereDekarbonisierungsverpflichtungen zuerfüllen. Die Partnerschaft mit Anemoi begannmit eingehenden technischen Simulationen,um die bestmögliche technischeund wirtschaftliche Lösung zu finden.«Die Reederei hat sich verpflichtet, bis2030 kommerziell nutzbare emissionsfreieHochseeschiffe zu entwickeln undeinzusetzen.© Berge Bulk70 HANSA – International Maritime Journal 08 | 2022

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