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HANSA 08-2018

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Häfen | Ports PORT NEWS

Häfen | Ports PORT NEWS AUSTRALIEN: Der kürzlich erfolgte Kauf von 50% am Hafen Newcastle durch China Merchants Port Holdings (CMPort) für 457,5 Mio. $ wird noch einmal von den zuständigen Behörden geprüft. Der australische Hafen gilt als größter Kohleumschlagplatz der Welt. In einer Zeit wachsender politischer und wirtschaftlicher Spannungen auch in der Pazifikregion kommt ihm besondere Bedeutung zu. Es wird vermutet, dass hinter dieser Maßnahme auch Australiens Weinexporteure stecken, die die Regierung aufgefordert haben, etwas gegen die nach ihrer Meinung massiven Behinderungen ihrer Exporte durch den chinesischen Zoll zu unternehmen. BANGLADESCH: Die Exporters Association of Bangladesh hat die Regierung aufgefordert, dafür zu sorgen, dass weitere Container-Inlanddepots im Einzugsbereich des Hafens Chittagong angelegt werden. Ansonsten würde sich die dortige Verstopfungssituation noch weiter verschlechtern. Schon jetzt müssten Lkw mit Exportcontainern oft zwei bis drei Tage auf ihre Abfertigung warten. CHINA: Auf dem vollautomatisierten Containerterminal in Qingdao sind im ersten Jahr seines Betriebes 790.000 TEU umgeschlagen worden, meldet die Qingdao Port Group. Weiter heißt es zur erreichten Effizienzsteigerung, dass zu Beginn pro Stunde und Brücke im Durchschnitt 26,1 Boxen abgefertigt wurden. Nach Ablauf des ersten Jahres sollen es bereits 33,1 gewesen sein – nach dieser Aussage rund 50% mehr als der globale Durchschnitt. Geplant ist der Bau zweier weiterer Liegeplätze. Caofeidian, an der Bohai Bucht östlich von Tianjin gelegen, soll für das US-chinesische Start-up TuSimple ein Modellhafen für die Automation werden. Ziel ist es erklärtermaßen, dass der Hafen bis zum Ende des Jahres voll automatisiert arbeiten soll. Bis dato liegt seine Umschlagleistung bei 300.000 TEU jährlich. ISRAEL: In Ashdod wird von der Ashdod Port Company die Leistungsfähigkeit von zwei Containerbrücken gesteigert, um Schiffe bis zu 14.000 TEU abfertigen zu können. Die Höhe wird um 9 m auf 44 m gesteigert, die Auslage um 5,5 m auf 60,5 m verlängert. Das Ganze geschieht, um gegenüber dem privaten Southport Terminal, das 2021 in Betrieb gehen soll, wettbewerbsfähig zu sein. KAMBODSCHA: Das Mehrzweckterminal im Hafen von Sihanoukville ist in Betrieb genommen worden. Es bietet eine Kaistrecke von 330 m Länge bei 13,5 m Wassertiefe. Es können Schiffe mit Tragfähigkeiten von bis zu 50.000 t abgefertigt werden. Geplant ist der Bau eines weiteren Containerterminals mit einer Kaistrecke von 350 m bei 14,5 m Wassertiefe. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2019 und die Fertigstellung Ende 2022 avisiert. Damit soll die Jahresumschlagkapazität auf 700.000 TEU gesteigert werden. KANADA: DP World will nach Abschluss der Ausbauphase »2A« des Prince Rupert Fairview Container Terminals nun ab Mitte 2019 mit der Ausbauphase »2B« beginnen. Das Terminalgelände wird von heute 32 ha auf 41 ha erweitert. Weiteres Großgerät soll beschafft werden, um die Jahresumschlagkapazität bis 2020 um 500.000 TEU auf 1,6 Mio. TEU zu steigern. KOREA: Hyundai Merchant Marine (HHM) und Singapurs PSA International haben sich zu jeweils gleichen Teilen den Besitz des Hyundai Pusan New- Port Terminal gesichert. Der Name wird geändert in Korea Shipping Partnership Pusan Newport Terminal. OMAN: Der Total-Konzern hat mit der Regierung eine Absichtserklärung (MoU) für den Bau eines Flüssiggas-Bunkerterminals im Hafen von Sohar unterzeichnet. Die Transaktion hängt dem Vernehmen nach mit neu entdeckten Gasvorkommen vor der Küste zusammen. Auch eine Verflüssigungsanlage mit einer Jahreskapazität von 1 Mio. t soll entstehen. PAKISTAN: Im Beisein des Premierministers hat Hutchison Ports sein Hutchison Ports Pakistan Terminal in Karachi mit einer Kapazität von 3,1 Mio. TEU in Betrieb genommen. Einer Mitteilung zufolge macht dieses neue Tiefwasserterminal Karachi zum wichtigsten Umschlagplatz für die gesamte Region. Der Bau des Terminals hat 1,4 Mrd. $ gekostet. Seine Umschlagkapazität ist höher als die in den anderen Häfen des Landes insgesamt. Es können Schiffe bis 18.000 TEU bedient werden. SOMALIA: Die Regierung von Somaliland bereitet den Bau neuer Umschlaganlagen im Hafen von Berbera vor. An dem Projekt ist DP World mit 51% beteiligt, Somaliland hält 30% und Äthiopien 19%. Bis 2020 soll der Hafen in der Lage sein, jährlich 1 Mio. TEU umzuschlagen. Derzeit sind 150.000 TEU die Obergrenze. Der Ausbau soll in zwei Abschnitten erfolgen. Als erstes ist der Bau einer 430 m langen Kaistrecke geplant, die in einem zweiten Schritt auf 800 m verlängert werden soll. USA: Eagle Marine Services will 70 Mio. $ in die Modernisierung des Pier 300-Terminals in Los Angeles investieren. So sind u.a. vier ZPMC-Super Postpanamax-Brücken und sechs Mitsui-RTGs bereits bestellt. Insgesamt soll der Durchfluss der Boxen am Terminal beschleunigt werden. Die Virginia Port Authority will die Wassertiefe im Hafen von Norfolk bis 2020 von 15 m auf 16,5 m bringen und die Durchfahrt über dem Chesapeake Bay Bridge Tunnel bis 2024 von 300 m auf 390 m verbreitern und die Brücke entsprechend erhöhen. Mit diesen Maßnahmen soll die Zufahrt für Schiffe bis zu 19.000 TEU ermöglicht werden. Die Georgia Ports Authority und Hutchison Ports rüsten den Garden City Terminal in Savannah auf, der beachtliche Umschlagzuwächse verzeichnen kann. Im April sind dort 356.700 TEU über die Kaikanten gegangen, gut 7% mehr als im Vorjahr. Bei Konecranes sind zehn RTGs bestellt, die zu jeweils fünf im ersten und zweiten Quartal nächsten Jahres geliefert werden. Sie können über drei Containerreihen mit bis zu fünf gestapelten Boxen arbeiten. VIETNAM: Das kürzlich in Betrieb genommene Haiphong International Container Terminal im neuen Lach Huyen Port, ein Joint Venture von MOL und Wan Hai Lines, ist bereit für die Abfertigung von Schiffen bis 14.000 TEU. Zur Verfügung stehen dafür zwei Liegeplätze an 750 m Kaistrecke. Die Jahresumschlagkapazität wird mit 1 Mio. TEU angegeben. HJW 82 HANSA International Maritime Journal – 155. Jahrgang – 2018 – Nr. 8

HTG Kongress 2019 11.–13.09.2019 in Lübeck Veranstaltungsübersicht 2018 16.08. Fachexkursion Junge HTG Brunsbüttel 06.09. Workshop FA Hafen planung u. Logistik Bremen 18.09. Forum HTG Hamburg 17.10. Workshop BIM in Hamburg 24.10. Junge HTG Working Group Hamburg 24.10. Workshop Korrosionsschutz Hamburg 08.11. Kaimauer-Workshop Hamburg 29.11. 7. Workshop Junge HTG Hannover Weitere interessante Veranstaltungen (wie z.B. PIANC, BfG, BAW) welche die Aufgabenfelder der HTG berühren, finden Sie auf unserer Internetseite unter www.htg-online.de/Veranstaltungen HTG Kongress 2019 – Call for Papers Informieren Sie sich auf unserer Website (www.htg-online.de) über Einreichungsdetails und Themenschwerpunkte. Vorschläge zu Abstracts oder Postersessions können bis zum 30.09.2018 eingereicht werden. i Fachexkursion 16. 08. 2018 Fachexkursion der Jungen HTG nach Brunsbüttel –Technische Führung zum Bau der 5. Schleusenkammer und Besichtigung des Elbvorhafens Die (Junge) HTG auf großer Fahrt! Wie es schon zur Tradition geworden ist, findet auch in diesem Jahr wieder eine Fachexkursion, organisiert durch die Junge HTG, statt. Selbstverständlich sind hierzu Interessenten aller Altersgruppen eingeladen, die Tour zu begleiten. In diesem Jahr führt die 1-Tages-Fachexkursion an die Elbmündung bis nach Brunsbüttel. Vor Ort ist ein Fachprogramm zusammengestellt, das Wasserbau-Herzen begeistert. Es erwartet Sie das Tor zur meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt, dem Nordostseekanal. Start und Ziel der Tour an diesem Tag ist in Hamburg. Von hier aus werden alle Teilnehmer mit einem Bus-Shuttle nach Brunsbüttel hin und zurück gefahren. Vormittags findet eine Führung der Volkshochschule zum Bau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel statt. Im Anschluss können sich die Teilnehmer bei einem Mittagsimbiss stärken, ehe ein Vortrag des Wasserstraßen- und Schifffahrtamtes Brunsbüttel einen Einblick zum Projekt aus Bauherrensicht gibt. Den Abschluss rundet eine Besichtigung des Elbehafens in Brunsbüttel – in dem die Schramm Group eine Logistik-Drehscheibe betreibt – ab. Der abendliche Ausklang ist im traditionellen Brauhaus »Blockbräu«, direkt an den Landungsbrücken (optionaler Besuch), geplant. Überblick: 9:00 Uhr: Treffpunkt Hamburg Hauptbahnhof / ZOB (Adenauerallee 78, 20097 Hamburg), Abfahrt nach Brunsbüttel •• Besichtigung der Baustelle der 5. Schleusenkammer des Nordostseekanals •• Vortrag des Wasserstraßen- und Schifffahrtamtes •• Besichtigung des Elbehafens Brunsbüttel Alle Fahrten dieses Tages finden mit einem Reisebus statt Ausreichend Zeit für eine Mittagspause (Selbstzahler) ist vorgesehen. 18:30 Uhr: Ankunft in Hamburg, Landungsbrücken •• Abendprogramm und Austausch Teilnehmerbeitrag und Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online unter http://com.htg-online.de Anmeldeschluss: 10.08.2018. Anmeldemodalitäten Die angegebenen Preise gelten bei Onlineanmeldung. Bei schriftlicher Anmeldung über die HTG Geschäftsstelle wird eine Bearbeitungsgebühr von 10,00 € berechnet. Jede Anmeldung gilt als verbindlich. Schriftliche Abmeldungen sind kostenfrei möglich bis zum Datum des Anmeldeschlusses. Danach wird die Gebühr vollständig fällig. Jeder Teilnehmer erhält nach Anmeldung eine Rechnung die gleichzeitig Anmeldebestätigung ist. Zahlungsfrist und Bankverbindung entnehmen Sie Ihrer Rechnung. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an. Bei Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl schließt das Anmeldeportal automatisch. Für HTG-Jungmitglieder kann eine Förderung aus dem Spendenfonds Goedhart erfolgen. Das Antragsformular kann über die HTG- Geschäftsstelle angefordert werden. Bettina Blaume, Ansprechpartnerin, Telefon: 040/428 47-21 78, E-Mail: service@htg-online.de HANSA International Maritime Journal – 155. Jahrgang – 2018 – Nr. 8 83

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