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HANSA 08-2018

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Schiffstechnik | Ship

Schiffstechnik | Ship Technology Lichtstreif am Horizont Die Reparatur- und Umbauwerften müssen weiter mit den knappen Budgets von Reedern und Banken leben. Die Situation bessert sich, doch die Auswir kungen der Krise bleiben spürbar, etwa beim schlechten Zustand vieler Schiffe, schreibt Felix Selzer Foto: Odessos Shipyard 64 HANSA International Maritime Journal – 155. Jahrgang – 2018 – Nr. 8

Schiffstechnik | Ship Technology Hatte es vor einem Jahr nach unerfüllten Hoffnungen auf Nachrüstungen von Ballastwasseranlagen, Scrubbern und LNG-Antrieben noch sehr Trist ausgesehen am Reparatur- und Umbaumarkt, bessert sich die Lage nun offenbar. »Erstaunlicherweise sind die Werften seit Ende 2017 bis heute sehr, sehr gut gebucht«, erklärt Christian Schneider, Geschäftsführer der Werftvertretung Zoepffel & Schneider im Gespräch mit der HANSA. Einige Werften hätten teilweise bis in den September Aufträge, bei anderen stehe nun ein großes Sommerloch, abhängig von geographischer Lage, Preisgefüge oder Ladungsströmen. Christof Gross, Geschäftsführer der Germania Shipyard Agency, berichtet: »Durch die wieder ansteigenden Investitionen in den Ankauf von Secondhand Tonnage Abstract: Repair market with silver lining on the horizon Repair and conversion yards must continue to live with tight budgets of shipowners and banks. However, the situation is improving: after dashed hopes for retrofitting ballast water systems, scrubbers and LNG systems a year ago, yards have been booked very well since the end of 2017. The trend continues to be on the horizon until September this year, depending on geographic location, price structure and cargo flow. The German market will rather see declining dockings this year, because most German ships docked in 2015 or switched to EDD. Many dockings of German vessels are expected in 2019 and 2020 though – provided banks will still invest and not dispose of the ships prior to docking. Further information: redaktion@hansa-online.de von Kapitalinvestoren kamen zusätzliche Werftaufenthalte außerhalb der normalen Klasseläufe hinzu.« Bereits im zweiten Quartal sei hier aber wegen der Verunsicherung der Märkte durch den aufkommenden weltweiten Handelskonflikt und höhere Brennstoffpreise ein Rückgang zu verzeichnen gewesen. Doch auch wenn die Docks gut gefüllt seien, könne man nicht sagen, dass die Reedereien freiwillig mehr Geld ausgäben oder höhere Budgets hätten. »Es wird nach wie vor nur das Nötigste gemacht, weil die finanzielle Lage nach all den Jahren der Krise noch sehr angespannt ist«, so Schneider. Er fügt hinzu: »Entgegen dem Verhalten deutscher Reedereien, haben viele ausländische Reedereien und Schiffsmanager 2015 weder Dockungen vorgezogen noch das IOPP-Zertifi­ Experience cloud-based ship management at SMM Hamburg Visit us in Hall B4.EG HanseaticSoft 1/2 quer in bestm FEHLT NOCH! at Booth 112 www.cloudfleetmanager.com HANSA International Maritime Journal – 155. Jahrgang – 2018 – Nr. 8 65

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