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HANSA 08-2017

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Präsident der

Präsident der Hamburgischen Ingenieurkammer Bau) • Dirk Lesemann (Bereichsleiter Wasserbau der Fichtner Water & Transportation GmbH) • N.N. (Generation Y) Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Verena Fritzsche (CEO des Northern Institute of Technology Management Hamburg). Wo finde ich das FORUM auf dem Kongress: Das FORUM HTG findet am Donnerstag, 14.09.17 im 15:45 Uhr in BLOCK 3C, Tagungsraum 4/5, statt. Die Junge HTG freut sich auf Ihre Teilnahme und lädt im Anschluss an das fachliche Programm zum persönlichen Netzwerken bei Getränken ein. Eine gesonderte Anmeldung ist im Rahmen des Kongresses für beide Veranstaltungsteile nicht erforderlich. HTG-Workshop FA KOR 07.11.2017 HTG-Workshop »Korrosionsschutz für Meerwasserbauwerke« in Hamburg, Elbkuppelsaal, Hotel Hafen Hamburg Veranstaltet vom Fachausschuss für Korrosionsfragen Der Fachausschuss für Korrosionsfragen (FA KOR) der HTG führt auch in diesem Jahr wieder seine Workshop-Thematik zur Korrosion und zum Korrosionsschutz von Meerwasserbauwerken unter besonderen korrosiven Bedingungen weiter. Die Gäste erwartet ein vielseitiges Programm, das zunächst mit dem Korrosionsschutz im Bereich von Binnenwasserstraßen beginnt. Im Folgenden werden Schadensfälle an Chrom-Nickel- Stahl Bauteilen erläutert, aus denen korrekte Anwendungen abgeleitet werden können. Ein wesentlicher Schwerpunkt dieses Workshops sind die elektrochemischen Korrosionsschutzmaßnahmen. Ein Straßentunnel und dessen Sanierung des Stahlbetons mit Hilfe des Kathodischen Korrosionsschutzes (KKS), als auch der viel diskutierte KKS innerhalb von »abgeschlossenen« Offshore-Bauwerken stehen im Fokus. Der FA KOR wagt auf seinem Workshop einen Blick über die Korrosion und dem Korrosionsschutz von Metallen hinweg und wird sich in zwei Vorträgen mit den Einsatzmöglichkeiten von Verbundwerkstoffen und deren Einsatzgrenzen beschäftigen. Welches Risiko sich hinter dem Sammelbegriff der Mikrobiell Induzierten Korrosion (MIC) für Meeresbauwerke verbirgt, soll in einem weiteren Beitrag ebenfalls geklärt werden. Inspektion und Prüfungen von Bauwerken vor Ort stellen ein wichtiges Element der geforderten Standsicherheit der Anlagen dar. Dazu werden Inspektionssysteme und deren Möglichkeiten im Unterwasserbereich vorgestellt. Durch die Errichtung von Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) in der »ausschließlichen Wirtschaftszone von Nord- und Ostsee« sind zusätzliche Herausforderungen bezüglicher der Instandhaltung und Reparatur des maritimen Korrosionsschutzes gestellt worden. Hierzu wird ein innovatives Reinigungssystem von Unterwasserflächen und dessen Möglichkeiten erläutert. Aus dem breiten Erfahrungsschatz seines jahrzehntelangen Wirkens möchte der FA KOR und seine Gastreferenten hierzu fachlich basierte und umfassende Beiträge für Erbauer und Betreiber von Windenergieanlagen, wie auch für Bauwerke des küstennahen Wasserbaus liefern. Zielgruppen: Bauherren, Ingenieurbüros, Planer, Baufirmen, Baustoffersteller, Ausführende, Stahl(wasser)bauer, Korrosionsschutzsachverständige, OWEA- Hersteller und -Betreiber, Behörden und Lehrende. Programm 08:30 Anmeldung – Kaffee 09:00 Begrüßung – Einführung 09:15 Hilmar Drabon, WNA Berlin Korrosionsschutz für das neue Schiffshebewerk Niederfinow 09:45 Dr. Matthias Graff, Danfoss A/S Schadensfälle an Bauteilen aus Chrom-Nickel-Stahl 10:15 Kaffeepause 10:45 Michael Bruns, Ing.-Büro Raupach / Bruns / Wolff Kathodischer Korrosionsschutz (KKSB) am Tunnel Rendsburg 11:15 Oliver Heins, EnBW AG Austausch von galvanischen Anoden gegen eine Fremdstrom KKS-Anlage in bestehenden Monopiles 11:45 Torsten Krebs, GCP GmbH Physikochemische Veränderungen im Inneren von Monopiles 12:05 Mittagspause 13:30 Markus Daldrup, Lichtgitter GFK GmbH & Co.KG Verwendung und Vorteile von GFK-Produkten im Offshore- Bereich 14:00 Sven Albers, Fakon Wind GmbH Erosion an Rotorblättern 14:30 Kaffeepause 15:00 Prof. Stefan Wittke, Hochschule Bremerhaven Mikrobiell verstärkte Korrosion an Gründungen von OWEA 15:30 Carola Buchner Unterwasserinspektionen an Offshore-Bauwerken 16:00 Dr.-Ing. Thomas Hassel, UWT Hannover / Zoran Kovarcek, Monti GmbH Mechanische Reinigung an Unterwasserflächen 16:30 Abschlussdiskussion Teilnahmegebühr bei Online-Anmeldung unter http://com.htg-online.de HTG-Mitglieder: 90,- € HTG-Nichtmitglieder: 120,- € Anmeldeschluss: 28.10.2017 48. Internationales Wasserbau-Symposium Aachen (IWASA) 6. Siegener Symposium »Sicherung von Dämmen, Deichen und Stauanlagen« 18. und 19. Januar 2018 »D³ – Deckwerke, Deiche und Dämme« Technischer Hochwasserschutz ist und bleibt ein wichtiges Instrument des Hochwasserrisikomanagements. Deckwerke, Deiche und Dämme stellen in diesem Zusammenhang wichtige Elemente des technischen Hochwasserschutzes dar. Daher muss es ein Ziel aller Beteiligten sein, alle Belastungen eines Deckwerkes, eines Deiches oder eines Dammes im Hochwasserfall besser zu kennen, diese Bauwerke widerstandsfähiger gegen extreme Belastungen zu machen und hochwasserbedingte Schäden frühzeitig zu erkennen. Hier gibt es derzeit einige sehr interessante Entwicklungen, denen sich das IWASA 2018 widmen soll. 86 HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2017 – Nr. 8

Deckwerke, Deiche und Dämme gehören zu den wichtigsten Bauwerken des Wasserbaus und übernehmen zentrale Aufgaben nicht nur im Uferschutz, sondern auch im Hochwasserschutz bzw. im Verkehrswasserbau. Planung, Bemessung, Bau, Unterhaltung und Überwachung dieser Anlagen sind kostenintensiv und erfordern ein großes Know-how der beteiligten Institutionen und Partner. Bei einem Versagen kann es gegebenenfalls zu schwerwiegenden Folgen kommen. Themen wie Green Engineering, Life Cycle Engineering oder intelligente Geotextilien haben in Zusammenhang mit diesen Bauwerken in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Der erste Vortragsblock unter dem Titel »Deckwerke« behandelt die Bemessung sowie die Entwicklung neuer Deckwerke an Kanälen, Flüssen und Ästuarien. Zwar gibt es Deckwerke schon seit vielen Jahrzehnten, dennoch gibt es noch große Wissensdefizite bezüglich der Interaktion der Belastungsgrößen mit dem Deckwerk und einer nachhaltigen Bemessung. Weiterhin hat es in den letzten Jahren zahlreiche Neuentwicklungen gegeben, die interessante Alternativen zu den herkömmlichen Bauweisen darstellen. Geokunststoffe sind Multifunktionsbaustoffe. Sie können dichten, filtern, abweisen, stützen, bewehren, trennen, dränen und schützen. Sie sind damit aus dem Deich- und Dammbau nicht mehr wegzudenken. Ihre rasante Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat zu einer Vielzahl von unterschiedlichen Geweben, Vliesstoffen und Verbundstoffen geführt. Neue Anforderungen wie z. B. die Integration von Geosensoren stellen die Geotextilhersteller vor große Herausforderungen. Somit stellen »Geokunststoffe« den Schwerpunkt des zweiten Vortragsblocks dar. Deckwerke, Dämme und Deiche sind zuallererst technische Bauwerke. Dennoch gewinnen zunehmend ökosystemare Aspekte an Bedeutung. »Building with Nature« oder »Green Engineering« sind nur zwei Schlagworte in diesem Zusammenhang. Ziel ist es, naturnahe Bauweisen und ökosystemare Aspekte bei der Planung und beim Betrieb der Bauwerke zu berücksichtigen. Dieser Aspekt wird im dritten Vortragsblock »Green Engineering« behandelt. Der Betrieb von Deckwerken, Deichen und Dämmen ist ein Thema, das bislang von der Wissenschaft eher stiefmütterlich behandelt wurde. Dabei obliegt doch gerade den Unterhaltungspflichtigen eine hohe Verantwortung für den Betrieb der Bauwerke über ihre Lebensdauer und eine fehlende bzw. mangelhafte Unterhaltung kann schwerwiegende Folgen haben. Daher soll im vierten Vortragsblock das Thema »Life Cycle Engineering« diskutiert werden. Deiche sind das zentrale Element des technischen Hochwasserschutzes. Deiche schützen entlang unserer Flüsse und Küsten viele tiefliegende Flächen vor den Gefahren durch Hochwasserereignisse und Sturmfluten. Somit erfordern ihre Planung und Bemessung, ihr Bau und ihre Unterhaltung sehr viel Sorgfalt und die Anforderungen an die Verantwortlichen sind entsprechend hoch. Neue Themen wie die Alterung von Deichen, die Entwicklung sensorbasierter Frühwarnsysteme oder neue Bemessungsabflüsse erfordern eine dauerhafte Aktualisierung unserer Kenntnisse. Daher widmet sich der fünfte Vortragsblock dem Thema »Deiche und Dämme«. Somit sollen wie auch in den Vorjahren auf dem IWASA eine Vielzahl neuer Entwicklungen vorgestellt und diskutiert werden. Entsprechend wurden die einzelnen Vortragsblöcke wie folgt gewählt: • »Deckwerke«, • »Geokunststoffe«, • »Green Engineering«, • »Life Cycle Engineering« und • »Deiche und Dämme«. Das vom IWW organisierte IWASA hat sich im Laufe der Jahrzehnte als von Fachkreisen immer wieder gerne genutzter Treff- und Informationspunkt etabliert. Es richtet sich vor allem an Ingenieure und Naturwissenschaftler aus den Bereichen Wasserbau und Wasserwirtschaft, steht aber grundsätzlich allen Interessierten offen. Die Aktualität und Relevanz des gewählten Themas lässt wieder rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwarten. Im Foyer wird Firmen die Möglichkeit zur Präsentation gegeben. So ist ein weiterer Einblick in den aktuellen Stand des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft möglich, der nicht nur auf das Thema des Symposiums beschränkt bleibt. Erstmals wird das IWASA zusammen mit dem Siegener Symposium »Sicherung von Dämmen, Deichen und Stauanlagen« veranstaltet. Die beteiligten Wasserbauinstitute sowie das Institut für Geotechnik der Universität Siegen arbeiten seit Jahren sehr intensiv auf dem Gebiet der Dämme und Deiche zusammen und möchten diese Zusammenarbeit durch eine gemeinsame Veranstaltung in Aachen darstellen. Ort der Veranstaltung ist das Technologiezentrum am Europaplatz Aachen (AGIT). Die Teilnahme ist gebührenfrei. Dies wird unter anderem durch die freundliche Unterstützung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, der proRWTH und des Fördervereins des IWW ermöglicht. Die Anmeldung erfolgt bei Symposiumsbeginn im Tagungsbüro (Foyer TZA) oder als unverbindliche Voranmeldung ab 15. August 2017 unter folgendem Link: https://iwasa.de/ Geschäftsstelle: Neuer Wandrahm 4, 20457 Hamburg, www.htg-online.de Vorsitzender: Reinhard Klingen, service@htg-online.de Geschäfts führung: Felix Scholz, Tel. 040/428 47-21 73, Meike Schubert, - 27 09 Schriftleitung: Dr.-Ing. Manuela Oster thun, General direktion Wasserstraßen u. Schifffahrt – Standort Hannover, Tel. 0511/ 91 15-31 88, manuela.osterthun@wsv.bund.de Sekretariat: Bettina Blaume, Tel. 040/428 47-21 78, service@htg-online.de Binnenschifffahrt – ZfB – 2017 – Nr. 6 87

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