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HANSA 08-2017

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Häfen | Ports PORT

Häfen | Ports PORT NEWS Meldungen aus den Häfen der Welt INDONESIEN: Die beiden fernöstlichen Großkonzerne Toyota und Mitsubishi zählen zu den aussichtsreichsten Bewerbern für den Betrieb des noch im Bau befindlichen Hafens Patimban. Er soll 2020 mit einer Kapazität von 7,5 Mio. TEU eröffnet werden. Der Hafen entsteht in der Nähe von zwei Autofabriken, für deren Bedarfe er in erster Linie gedacht ist. Außerdem soll er Entlastung für Tanjung Priok bringen. Neben den Anlagen für den Containerumschlag wird eine für den Umschlag von Fahrzeugen entstehen. Das erklärt die Bemühungen von Toyota und Mitsubishi. Als einziges einheimisches Unternehmen hat lediglich Pelindo II Interesse signalisiert. KAMBODSCHA: Das Unternehmen Sihanoukville Autonomus Ports beabsichtigt mit japanischer Finanzhilfe einen Containerterminal zu bauen. Geplante Fertigstellung des 220 $-Projektes ist 2022. Mit der neuen Anlage soll die Umschlagkapazität des Hafens auf 1 Mio. TEU p.a. gebracht werden. Bereits 2015 ist im Hafen mit dem Bau einer Umschlaganlage für Kohle, Stahl, Reis, Öl und anderen Gütern begonnen worden. Sie soll Ende nächsten Jahres fertiggestellt werden. KENIA: Als Teil der von China initiierten »Maritimen Seidenstraße« entsteht das Multi-Milliarden-Dollar-Projekt »Tiefwasserhafen Lamu«. Erste der 32 geplanten Liegeplätze sollen bereits im dritten Quartal 2018 betriebsbereit sein. Für 2020 wird eine Umschlagkapazität von 13,5 Mio.t prognostiziert. Bis 2030 soll das Volumen auf 23,9 Mio.t steigen. MALAYSIA: Westports Holdings will 180 Mio.$ in die zweite Ausbaustufe des Container Terminals 8 (CT 8) in Port Klang investieren. Weitere ca. 550 Mio.$ sollen für CT 9 aufgewendet werden. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Umschlagkapazität wird sich dann von 12 Mio. TEU auf 14 Mio. TEU erhöhen. Der geplante Ausbau des Hafens Saganpar soll mit einer entsprechenden Erhöhung der Tarife finanziert werden. Stark in dieses Projekt involviert ist Sabah’s Suria Capital Holding. Die Bauarbeiten sollen im nächsten Jahr beginnen und 2023 abgeschlossen sein. In einem ersten Bauabschnitt wird die vorhandene 500 m lange Pier auf 850 m verlängert und die Betriebsfläche auf 34 ha erweitert. Die Umschlagkapazität wird sich dann laut Plan von 500.000 TEU p.a. auf 1,25 Mio. TEU erhöhen. NAMIBIA: Brasiliens Außenminister Aloysio Nunes hat bei einem Staatsbesuch in Namibia zugesichert, dass sein Land sich mit großem wirtschaftlichen und finanziellen Engagement an der Entwicklung des Hafens Walvis Bay beteiligen werde. Einzelheiten nannte er nicht. NEUSEELAND: In Lyttelton ist der Bau eines Kreuzfahrtterminals mit Investitionen von 39 Mio. $ geplant. Er soll so angelegt sein, dass er die derzeit größten Kreuzfahrtschiffe mit Kapazitäten von bis zu 5.000 Passagieren abfertigen kann. Rechtzeitig zum Beginn der Kreuzfahrtsaison 2019/2020 soll die neue Anlage zur Verfügung stehen. PANAMA: Die Preistabellen für die Kanaltransite in Panama sollen mit Wirkung vom 1. Oktober neu gefasst werden. Neu ist vor allem die unter bestimmten Voraussetzungen mögliche Reduzierung der Kosten für Großcontainerschiffe für eine Passage vom Atlantischen zum Pazifischen Ozean, wenn sie auch auf der Rückreise den Kanal nutzen. Auch für andere Schiffe werden die Gebühren angepasst. Erhöhungen gibt es allerdings lediglich für Tanker aus den LNG- und LPG-Segmenten. Im Rahmen ihrer »One Road, One Belt«-Politik engagiert sich China über den privaten Investor China Landbridge nun auch gezielt in Panama, nachdem es um den Nikaragua-Kanal ruhig geworden ist. In der Nähe der Kanalöffnung auf der karibischen Seite soll in drei Bauphasen mit Investitionen in Höhe von 1 Mrd. $ ein Mega-Tiefwasserhafen entstehen, wobei Planung und Bauausführung bei der chinesischen Seite liegen. Vorgesehen sind insgesamt drei Bauabschnitte. Bis zum zweiten Quartal 2019 werden laut Plan ein LNG- und ein Containerterminal (Panama Colon Container Port/PCCP) mit 1,2 km Kailänge und fünf Liegeplätzen an 18 m tiefem Wasser sowie einer Umschlagkapazität von 2,5 Mio. TEU eröffnet. Im Endausbau soll sich die Kapazität auf 11 Mio. TEU p.a. belaufen und der Terminal als Nummer 13 in der Welt rangieren. RUSSLAND: Global Ports plant einen Ausbau der Container-Umschlagkapazitäten in St. Petersburg bis 2021 auf 1,4 Mio. TEU p.a. Entstehen sollen zwei weitere Liegeplätze mit einer Gesamtlänge von 365 m, ausgestattet mit drei Kränen und 235.000 m2 Lagerfläche. DP World überlegt, einen Minderheitsanteil an dem Unternehmen Fesco zu erwerben. Fesco ist die größte Intermodal Transport Group des Landes und Betreiber des Containerterminals in Wladiwostok. DP World hat bereits im Januar 2016 mit dem staatlichen Direct Investment Fund das Joint Venture DP World Russia gegründet, hält dort einen Anteil von 80% und will dem Vernehmen nach 2 Mrd.$ in den Ausbau von Hafenanlagen investieren. SÜDKOREA: Der 40 km westlich von Seoul gelegene aufstrebende Hafen Incheon, der zweitgrößte des Landes, soll von 14 m auf 16 m Wassertiefe gebracht werden, um Schiffe bis zu 8.000 TEU empfangen zu können. Gleichzeitig ist der Bau von zwei Liegeplätzen für 2.000 TEU-Schiffe geplant. Hyundai Merchant Marine (HHM) hat in Kaohsing die Anlagen für den Containerumschlag übernommen, die vorher von Hanjin Shipping betrieben worden waren. Die drei Liegeplätze (76, 77 und 78) haben eine Umschlagkapazität von 640.000 TEU HJW 84 HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2017 – Nr. 8

HTG-Kongress 13.-15.09.2017 Melden Sie sich jetzt online an – Anmeldeschluss: 13.08.2017 Allen Kongress-Teilnehmern bieten wir ein vielseitiges Vortragsprogramm, welches eine interessante Mischung an Informationen und Diskussionen verspricht. Die begleitende Fachausstellung, der Begrüßungsabend sowie der Kongressabend bieten darüber hinaus beste Möglichkeiten zum Netzwerken und fachlichem Austausch in angenehmer Atmosphäre. Es erwarten Sie spannende Vorträge zu folgenden Themen: • Standort Duisburger Hafen • Projekte im In- und Ausland • Forschung, Entwicklung und Innovation • Offshore-Windenergie • Interaktion von Infrastruktur und Ökologie • See- und Binnen wasserstraßen • Instandhaltung und Erweiterung von Häfen • Betrieb und Unterhaltung • Forum HTG – veranstaltet von der Jungen HTG Wir freuen uns, Sie außerdem auf der Mitgliederversammlung am 13. 09. 2017 begrüßen zu dürfen. Ausführliche Informationen zum Kongressprogramm sowie zur Anmeldung erhalten Sie unter: www.htg-online.de Veranstaltungsübersicht 2017 13.-15.09. HTG-Kongress 2017 und Mitgliederversammlung in Duisburg 10.10. Junge HTG Working Group in Hamburg 07.11. HTG-Workshop Korrosionsschutz in Hamburg 23.11. Forum HTG Weitere interessante Veranstaltungen (wie z.B. PIANC, BfG, BAW etc.) welche die Aufgabenfelder der HTG berühren, finden Sie auf unserer Internetseite unter www.htg-online.de/Veranstaltungen Geschäftsführer/in der Hafentechnischen Gesellschaft e.V. gesucht Für die Leitung der Geschäftsstelle der Hafentechnischen Gesellschaft e.V. suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n hauptamtliche/n Geschäftsführer/in. Nähere Informationen finden Sie unter www.htg-online.de/die-htg/aktuelles Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. i FORUM HTG – Impulse und Netzwerke Neues Diskussionsformat auf dem Kongress in Duisburg Unter dieser Überschrift fanden 2017 bereits zwei erfolgreiche Veranstaltungen statt, auf denen zukünftig wichtige Themen – wie das Building Information Modeling und das Befestigen von Großcontainerschiffen – im Hamburger Hafen erörtert wurden. Auf dem HTG Kongress soll daher einem neuen spannenden Thema Raum gegeben werden: »Generation Y – (Zu) hohe Ansprüche an Firma, Führung und Familie???« Die Generation Y erobert wissenshungrig und mit modernsten Ansichten den Arbeitsmarkt. Eine hervorragend ausgebildete und gut situierte Generation von jungen Frauen und Männern, die hohe Ansprüche an den Arbeitgeber stellen, was Arbeitsplatzgestaltung, Führungsakzeptanz und Familienplanung angeht. Die Unternehmen stellen sich auf diese Generation ein und befinden sich im Spannungsfeld zwischen der Mitarbeiterzufriedenheit auf der einen und dem reibungslosen Betrieb des Unternehmens auf der anderen Seite. Denn die stets fragende und Sinn suchende Generation »why?« gilt als eine Generation der Egotaktiker, als nicht resilient und beruflich sprunghaft. Firmen und Führungskräfte müssen sich auf die junge Generation einstellen und für sich folgende Fragen beantworten: • Wie stellt sich eine Firma den hohen Ansprüchen dieser jungen Menschen? Sind diese Ansprüche gerechtfertigt und erfüllbar? • Wie kann man Menschen, die hierarchische Strukturen hinterfragen, zur Leistung führen? Wie kann sich die neue Generation den bestehenden Strukturen anpassen? • Wie können Generationen produktiv zusammenarbeiten? Sind Work-Life- Balance, Lifelong-Learning und agiles Projektmanagement mögliche Antworten auf diese Fragen? In einem Key-Note-Statement und einer moderierten Podiumsdiskussion unter Beteiligung des Auditoriums erörtern die folgenden Vertreter der Generation Y und X, Geschäftsführer und HR Manager den Umbruch, den die Generation Y einfordert: • Arno Schirmacher (Leiter des Bereichs Personalmanagement der HHLA) • Peter Bahnsen (Gründer von BBI und Anmeldemodalitäten Die angegebenen Preise gelten bei Onlineanmeldung. Bei schriftlicher Anmeldung über die HTG-Geschäftsstelle wird eine Bearbeitungsgebühr von 10,00 € berechnet. Jede Anmeldung gilt als verbindlich. Schriftliche Abmeldungen sind kostenfrei möglich bis zum Datum des Anmeldeschlusses. Danach wird die Gebühr vollständig fällig. Jeder Teilnehmer erhält nach Anmeldung eine Rechnung die gleichzeitig Anmeldebestätigung ist. Zahlungsfrist und Bankverbindung entnehmen Sie Ihrer Rechnung. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an. Bei Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl schließt das Anmeldeportal automatisch. Für HTG-Jungmitglieder kann eine Förderung aus dem Spendenfonds Goedhart erfolgen. Das Antragsformular kann über die HTG- Geschäftsstelle angefordert werden. Ansprechpartner: Bettina Blaume, Telefon: 040/428 47-21 78, E-Mail: service@htg-online.de HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2017 – Nr. 8 85

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