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HANSA 07-2020

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Hansa Port-Hub Im »Port-Hub« berichten wir über technologische Lösungen und Produkte aus allen Sparten der maritimen Industrie. Übersichtlich, umfassend, unabhängig. Sie schicken uns Ihre Unternehmensnachrichten, Personalien, Aufträge, Neuheiten an: redaktion@ hansa-online.de. Wir sichten, verarbeiten, veröffentlichen. Wir freuen uns auf Ihre News! ZEEBRUGGE Schleuse wird modernisiert Im belgischen Hafen Zeebrugge ist das zweite Tor aus der Schleuse Pierre Vandamme zur Renovierung in den Innenhafen verbracht worden. Der Auftrag war an die Jan de Nul Group ergangen. Mithilfe des Schwergutschiffs »Gulliver« wurde das 2.500 t schwere Tor, das 60 x 10 x 24 m misst, aus der Verankerung gehoben und in den Innenhafen transportiert. Ein Konsortium aus Jan De Nul, Algemene Ondernemingen Soetaert, Almex Metaal und Demako wird das Schleusentor renovieren. Die Arbeiten sind Teil der umfassenden Sanierung der 1984 in Betrieb gegangenen Pierre-Vandamme-Schleuse, die das flämische Ministerium für Mobilität und öffentliche Arbeiten in Auftrag gegeben hat. HELSINKI Boskalis baggert den Hafen aus Royal Boskalis Westminster (Boskalis) hat zwei Aufträge mit einem Gesamtwert von 32 Mio. € in Finnland erhalten. Auftraggeber sind die Verkehrsinfrastrukturbehörde, der Hafen sowie die Stadt Helsinki. In der finnischen Hauptstadt vertieft Boskalis die Fahrrinne von Vousaari und auch das Hafenbecken von 11 auf 13 m. Die Aktivitäten haben bereits begonnen und sollen bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Bei der Hafenverteifung werden laut Boskalis voraussichtlich rund 1 Mio. m3 an Ton- und Moränenmaterial anfallen, zusätzlich müssten etwa 0,8 Mio. m2 Gestein durch Bohrund Sprengarbeiten vom Meeresboden entfernt werden. Das niederländische Wasserbauunternehmen will für die Arbeiten eine Vielzahl spezieller Baggerausrüstungen einsetzen, darunter zwei große Schaufelbagger, einen Greifbagger, eine Bohrschute und verschiedene Trichterschuten. NPORTS Planungen für Cuxhaven und Stade Die Hafengesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts) hat für die Häfen Cuxhaven und Stade Perspektivpapiere entwickelt. Durch ein verbessertes Angebot an Liegeplätzen für die Fahrgastschifffahrt könne eine Stärkung des Tourismusstandortes Cuxhaven erzielt werden, heißt es. Die mögliche Erweiterung der Flächen durch den Bau der Liegeplätze 5-7 biete die Möglichkeit, die Segmente Multi purpose und Offshore-Windenergie weiterzuentwickeln. Eine mögliche Perspektive für den Standort Stade sei die Realisierung eines Anlegers für verflüssigte Gase sowie die Entwicklung des Multipurpose-Terminals. Eine Anpassungen der Hafenbahn-Infrastruktur sei ebenfalls erforderlich. 60 HANSA – International Maritime Journal 05 | 2020

Hansa Port-Hub RAVENNA Verlängerter Kai nutzbar Im italienischen Hafen Ravenna ist das Terminal Container Ravenna (TCR) auf 670 m erweitert worden. Auf dem Gelände stand früher ein RoRo-Terminal, das im vergangenen Jahr abgerissen worden war, weil es wegen der Einführung neuer RoRo-Frachter mit seitlichen oder Viertel-Heckrampen nicht mehr zeitgemäß war. Die Bauarbeiten umfassten die Installation horizontaler Unterwasseranker sowie die Anbringung zweier neuer Poller. Insgesamt vier Ship-To-Shore- Krane können bis zu drei Schiffe gleichzeitig bedienen. Mit dieser Ausrüstung könne TCR nun schnellere Liegezeiten und damit kürzere Schiffswartezeiten sowie geringere Kosten für seine Kunden realisieren, so der Betreiber. Die Beseitigung der alten RoRoPier habe zudem die Sicherheit der Schifffahrt entlang des Hafenkanals verbessert. TEMA Phase 1 des Ausbaus fertig Meridian Port Services hat die Arbeiten für die erste Phase des Hafenausbauprojekts in Tema, Ghana, zwei Monate früher als erwartet abgeschlossen. Dies teilte der Betreiber APM Terminals mit. Das 450 ha große Areal ist durch einen rund 3,5 km langen Wellenbrecher geschützt, der mehr als 1,5 km weit ins Meer reicht. Ein 2 km langer Arm erstreckt sich ostwärts von der Wellenbrecherwurzel parallel zur 1 km langen Kaimauer, an der sich drei Liegeplätze befinden. Das Terminal hat eine Gesamtfläche von 98 ha. Das neue Hafenbecken ist über einen 3,5 km langen und 225 m breiten Kanal zugänglich. Es schließt ein Wendebecken mit ein, mit einem Wendekreis von 500 m im Durchmesser. Der Kanal wurde auf 18,70 m, das Wendebecken auf 17,40 m und die Kaimauer auf 16,90 m ausgebaggert. Damit können dort Schiffe mit einem Tiefgang von bis zu 16 m abgefertigt werden. RAUMA Hafenausbau geht in die nächste Runde Die Erweiterung des finnischen Hafens Rauma in Ulko-Petäjäs wird fortgesetzt. Im Oktober soll die Phase 4 (Projekt Petäjäs 4) beginnen. Der Vertrag wurde mit Terramare Oy unterzeichnet und hat ein Volumen von rund 16 Mio. €. Der Auftrag betrifft Tiefbauarbeiten inklusive der Behandlung von kontaminiertem Baggergut sowie Pflaster- und Beleuchtungsarbeiten. Terramare Oy will den Bagger »Kahmari 2« sowie vier Schleppkähne einsetzen. Die Erweiterung sei erforderlich, weil bereits alle Flächen der vorherigen Ausbauphasen vermietet seien, heißt es. Durch die neuerliche Erweiterung entstehen zusätzliche 6 ha an Hafenflächen. HANSA – International Maritime Journal 05 | 2020 61

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