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HANSA 07-2019

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Tech-Hub Der »HANSA Tech-Hub« HYSTER Valencia bekommt Elektro-Reachstacker Der Flurförderfahrzeuge-Hersteller Hyster entwickelt im Rahmen des EU-Programms Horizont 2020 und des Projekts H2Port einen emissionsfreien Reachstacker mit Brennstoffzelle für den spanischen Hafen Valencia. Der Reachstacker wird im MSC-Terminal Valencia erprobt und soll voraussichtlich 2021 in Betrieb genommen werden. »Die integrierte Wasserstoff-Brennstoffzelle lädt die Batterie des ausschließlich elektrisch betriebenen Hyster Reachstackers auf«, so Jan Willem van den Brand, Director Big Truck Product Strategy and Solutions bei Hyster Europe. Mit dieser Technologie sei die Branche auf dem Weg zu einem CO2-armen und emissionsfreien Betrieb. Der Hersteller erwartet, dass die Neuentwicklung über die gesamte Schicht unterbrechungs und emissionsfrei laufen und eine vergleichbare Leistung wie ein herkömmlicher verbrennungsmotorischer Reachstacker erzielen wird. HEMPEL Neue Antifouling-Beschichtung entwickelt Hempel hat ein neues Produkt mit Namen Globic 7000 auf den Markt gebracht. Dem Farbenhersteller zufolge handelt es sich um eine Antifouling-Beschichtung mit erhöhter Einsatzflexibilität, die für alle Schiffstypen geeignet ist. Der durchschnittliche Geschwindigkeitsverlust soll gemäß ISO 19030 bei 4,5 % liegen. Dies trage zu Kraftstoffeinsparungen bei und reduziere Emissionen, so der Hersteller. Globic 7000 wurde entwickelt, um einen wirksamen Schutz für bis zu 60 Monate zu gewährleisten und verfügt über eine Biozidmischung, um sowohl vor hartem als auch vor weichem Fouling zu schützen. Mit einer verbesserten Leistung gegen Schleim und Algen sei Globic 7000 für breite Betriebsbedingungen geeignet, einschließlich langer Leerlaufzeiten. Das neue Produkt basiert auf Hempels Globic- Technologie, die seit seiner Einführung im Jahr 2002 auf mehr als 10.000 Schiffen angewendet wurde und eine gleichmäßige, effektive Biozidfreisetzung und einen sauberen Rumpf über die gesamte Trockendockzeit gewährleistet. KONGSBERG Mehrzweck-Neubau mit Hybrid-Antrieb Multi Maritime hat für Egil Ulvan Rederi ein neues Mehrzweck-Frachtschiff entworfen. Angetrieben mit LNG soll es in Häfen und sensiblen Regionen Batterien nutzen. Das Kongsberg-Antriebssystem verfügt über einen Bergen B36:45L6PG- Gasmotor und ein LNG-Steuerungs- und Sicherheitssystem, einen Promas-Verstellpropeller und ein Rudersystem sowie ein Batteriepack. Das 3.500-dwt-Schiff soll Ende 2020 an den Trondheimer Eigner übergeben werden. Derzeit wird es auf der Tersan-Werft in der Türkei gefertigt. Zum Lieferumfang von Kongsberg Maritime gehören auch Doppeltunnel-Thruster, Ruderanlagen und Decksmaschinen. Das elektrische System beinhaltet einen Hybrid-Wellengenerator, die SAVe Cube DC Schalttafel und das SAVe Energy System zur Energiespeicherung. Im »Tech-Hub« berichten wir über technologische Lösungen und Produkte aus allen Sparten der maritimen Industrie. Wir freuen uns auf Ihre News! 60 HANSA International Maritime Journal 07 | 2019

Tech-Hub ULSTEIN Offshore-Design im RoPax-Markt Die spezielle Rumpfform mit dem X-Bow, ursprünglich für Offhore-Versorgungsschiffe entwickelt, will Ulstein in immer mehr Segmenten an den Mann bringen. Nun haben die Norweger eine Reihe von X-Bow-Schiffen für den RoPax-Markt entwickelt. Das Portfolio basiert auf Ulsteins ›Compact Concept‹ der kürzeren, breiteren und langsameren Schiffsdesigns, was zu Einheiten mit hoher Kapazität und kostengünstigeren Neubauten führen soll. Viele RoPax-Schiffe sind laut Ulstein in rauen Umgebungen unterwegs, für die der X-Bow ursprünglich entwickelt wurde. Bei gleicher Geschwindigkeit und gleichen Wetterbedingungen verbraucht ein mit dieser Bugform ausgestattetes Schiff den Entwicklern zufolge weniger Energie als ein herkömmliches Bugschiff, was auch zu einem geringeren ökologischen Fußabdruck führe. BROMBACH+GESS Geklebtes Brandschutzglas Brombach+Gess hat ein geklebtes Brandschutzglassystem entwickelt, das auf dem Prinzip der Direktverglasung basiert. Das neue Brandschutzglas Pyramare FR3 besteht aus einer außenliegenden Druckscheibe, die in der Lage sei, hohe Lasten von Wellenschlag aufzunehmen, und einer innen liegenden Brandschutzscheibe, die im Brandfall aufschäumt und die Isolierung gegen die Brandlast übernimmt. Das Brandschutzglas wird direkt auf die Schiffskonstruktion geklebt und sei wesentlich leichter als die bisherigen Brandschutzgläser, weil auf Anschraubrahmen verzichtet und die Dicke der Brandschutzscheibe um 9 mm reduziert werden könne. ABB Azipod-Leistung erweitert ABB erweitert den Leistungsbereich des Azipod-Antriebs. Eingeführt im Jahr 1990, wurde er für diverse Schiffstypen entwickelt, von kleineren Einheiten bis hin zu Eisbrechern, die unter harten Bedingungen arbeiten. Auf Kundenwunsch habe man nun die Lücke zwischen dem unteren und dem oberen Leistungsbereich der Azipod-Antriebe mit der Einführung einer neuen Serie von 7,5 bis 14,5 MW geschlossen. Neben Fähr- und RoPax-Schiffen wird diese Leistungsklasse auch für größere Offshore-Bauprojekte, mittelgroße Kreuzfahrtschiffe und Shuttle- Tanker einsetzbar sein. ABB deckt bei den Azipods nun den Leistungsbereich von 1 bis 22 MW ab. HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES Zulassung für VLCC mit Rotorsegel Die Klassifikationsgesellschaft Lloyd’s Register (LR) hat der südkoreanischen Werft HHI (Hyundai Heavy Industries) die grundsätzliche Genehmigung (AiP) für ein »Eco-Tank«-Design eines Very large Crude Carriers (VLCC) erteilt. Das Schiff nutzt zum Antrieb eine Kombination aus flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), LNG und Norsepowers Rotorsegel. Das von HHI entwickelte VOC- Rückgewinnungssystem ermöglicht es dem Großtanker, während des Betriebs Kraftstoff aus den natürlicherweise im Ladungstank entstehenden Dämpfen zu nutzen. Der Flettner- Rotor von Norsepower soll zudem je nach Route 5 bis 7% Kraftstoffeinsparungen ermöglichen. HANSA International Maritime Journal 07 | 2019 61

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