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HANSA 06-2018

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Schiffstechnik | Ship

Schiffstechnik | Ship Technology Mit 40 kn zum Arbeitsplatz Zeit ist ein kritischer Faktor in der Offshore-Öl- und Gas-Exploration und -Produktion. Spezielle Rumpfformen und Getriebe lassen Fast Support Vessels (FSV) jetzt noch schneller werden Spotlight on new ships Seacor Panther« und »Seacor Puma« gehören zur CrewZer-Klasse. Die modernen Transportschiffe, 57 m x 12,5 m schnelle Aluminiumkatamarane, erreichen 40 kn, laut Seacor eine »dramatische Geschwindigkeitsverbesserung gegenüber herkömmlichen FSVs«. Die hohe Geschwindigkeit beruht auf einem innovativen Rumpfdesign und leistungsstarken Twin Disc QuickShift Marine-Getrieben in Verbindung mit HamiltonJet Waterjets. Die Schiffe werden von Astilleros Armon in Burela, Spanien, gebaut und von vier Cummins QSK95 IMO Tier II-Motoren mit einer Leistung von 4.000 PS angetrieben. Vier Twin Disc MGX-62500 SC-Getriebe bewältigen diese Kraft, um die HamiltonJet HM810 Waterjets anzutreiben. Kombiniert mit einem innovativen Incat Crowther-Design führt die Konfiguration laut Seacor zu einer Steigerung der Treibstoffeffizienz um 30% gegenüber herkömmlichen Crew- und Versorgungsbooten. Das von Seacor Marine entwickelte und vom Twin Disc-Vertriebspartner Sewart Supply in Morgan City, Louisiana, bereitgestellte QuickShift-Schiffsgetriebe ist der Industriestandard für schnelle Schaltvorgänge mit sanftem Drehmoment und langsamer Drehzahlregelung. In Kombination mit den Deflektoren von Hamilton Jet sollen die doppelten Veth- VL-180-Triebwerke und die Kongsberg- ABS-Klasse 2 »Seacor Panther« und »Seacor Puma« eine präzise Handhabung in einer Vielzahl von Seebedingungen bieten. »Seacor Panther« und »Seacor Puma« verfügen über 286,5 m² Deckfläche mit einer Frachtkapazität von 200 t bei einem Tiefgang von nur 2,7 m. Sie verfügen über FIIF-1-Brandbekämpfungsfähigkeiten und Booster für chemische Dispergiermittel an Bord. Die Reisegeschwindigkeit liegt bei 35 kn, 76 Fahrgäste finden in der Business-Class-Bestuhlung Platz und haben Zugang zu drahtlosem Internet sowie eine große Auswahl an Unterhaltungs- und Erfrischungsmöglichkeiten. Die Schiffe sind in Angola stationiert. Technische Daten Länge / Breite / Tiefgang ........ 57 m / 12,5 m / 2,7 m Motorisierung . ................... 4 x Cummins QSK95, 2.983 kW bei 1.700 rpm, angepasst an Getriebe von Twin Disc MGX-62500SC-H Antrieb ..... 4 x HT-810 Waterjets von Hamilton Jet Generatoren .............. Cummins QSM11, 270 kWe Geschwindigkeit ....................................... 40 kn Frachtkapazität / Passagiere . .................. 200 t / 76 Deckfläche . ........................................... 286,5 m² Foto: Seacor 52 HANSA International Maritime Journal – 155. Jahrgang – 2018 – Nr. 6

Klassifikation Schiffstechnik | Ship Technology Neuer Chef und Expansionsplan für ClassNK in Hamburg »Ich bin wieder zuhause« – so stellte sich jetzt der neue Hamburg-Chef von Class- NK, Akizumi Miura, vor. Gerüchte um einen Rückzug der Klassifikationsgesellschaft wies er zurück. Die japanische Klassifikationsgesellschaft hatte seit 2011 eine viel beachtete Initiative in der deutschen Reederei- Branche gestartet. Diverse Schiffseigner wechselten. Aktuell ist ClassNK die Nr. 4 im hiesigen Markt. 345 Schiffe und rund 10 Mio. GT umfasst das »deutsche Portfolio« der Japaner derzeit. Diesen Status will Miura mit seinem Team mindestens halten. Hierzulande ist er kein Unbekannter. Bei seiner offiziellen Vorstellung verwies er auf seine Erfahrungen in Deutschland – »ich bin wieder zuhause« –, die er von 2011 bis 2016 bei seiner ersten Station in Hamburg gesammelt hatte. Nach seinem Abschluss als Schiffbau-Ingenieur an der Kyushu Universität 1988 war er kurze Zeit später zu Class- NK in die Abteilung »Plan Approval« gekommen. In der Folgezeit verantwortete er diverse Surveys in Japan und der Türkei bevor er vor sieben Jahren in das neue Survey-Büro nach Hamburg kam – seinerzeit das erste mit Entscheidungskompetenz außerhalb Japans. 2016 ging er zurück in seine Heimat um einen Posten als Leiter der Niederlassung in Yokohama zu übernehmen. In Hamburg folgt er jetzt auf Yoichi Iga, der zurück in Japan ist. »Wir werden versuchen, unseren Anteil in der deutschen Flotte weiter wachsen zu lassen«, sagte Miura. Wie zu hören ist, will die Klassifikationsgesellschaft dafür auch in die Belegschaft am Standort investieren. Das derzeit elfköpfige Der neue Hamburg-Chef Akizumi Miura und Junichiro Iida, Senior Executive Vice President aus der ClassNK-Zentrale in Tokio Team soll ausgebaut werden, heißt es. Junichiro Iida, Senior Executive Vice President war für die Vorstellung von Miura nach Hamburg gekommen und sicherte die Unterstützung aus Tokio zu. Er ging auch auf »Spekulationen« ein, ClassNK könnte sich aus Deutschland sukzessive zurückziehen. »Ich verspreche, wir gehen hier nicht weg, das sind nur Gerüchte«, sagte Iida.MM Foto: Meyer Korean Register peilt Wachstum im deutschen Markt an Die koreanische Klassifikationsgesellschaft hat in der Hamburger Hafencity ein neues Büro bezogen. Mit der neuen Präsenz geht auch das Bestreben nach Wachstum im deutschen Markt einher. Kürzlich feierte Korean Register (KR) den Umzug von Altona in das neue, größere Büro im Baltic Carrée. Die neue, zentralere Präsenz macht den Anspruch der Koreaner klar: weiteres Wachstum im Deutschen Markt, wie auch Min Byung-sun, seit Ende 2016 General Manager, erklärte. »Wir wollen in Deutschland wachsen, und glauben, dass da noch viel Marktanteil für uns drin ist«, sagt auch Michael Suhr, seit Ende 2016 Technical / Commercial Director für Nordeuropa. Es gebe derzeit durchaus bei vielen die Bereitschaft, zu neuen Partnern zu wechseln. Als Non-Profit-Organisation könne KR sich günstig positionieren. Bislang betreuen die Koreaner rund 60 Schiffe deutscher Reedereien. Verglichen mit anderen Klassifikationsgesellschaften ist die Präsenz in Hamburg noch klein, von den sieben Mitarbeitern in Deutschland arbeiten fünf in Hamburg, zwei in Frankfurt. Seit 1997 hat Korean Register ein Büro am Standort Hamburg, zum 1. Februar 2017 wurde die Niederlassung in Frankfurt am Main eröffnet.fs V.l.: Michael Suhr (Technical/Commercial Director Nordeuropa), Lee Hyung-chul (Board Member, Executive Vice President Business Division), Min Byung-sun (General Manager, Hamburg Office) Foto : Selzer HANSA International Maritime Journal – 155. Jahrgang – 2018 – Nr. 6 53

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