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HANSA 06-2018

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INTERCARGO’s latest

INTERCARGO’s latest Bulk Carrier Casualty Report, which provides an analysis of bulk carrier total losses Schifffahrt | Shipping 2008 to 2017 (see https://www.intercargo.org/bulk-carrier-casualty-report-2017/), has been submitted International Maritime Organization (IMO) for the consideration of the Member States, Non-Governme Organisations and other interested parties. Weniger große Bulker-Havarien Between 2008 and 2017 there have been fifty three total losses of bulk carriers of 10,000 tonne deadwe above with the reported loss of 202 seafarers. Die Zahl der schweren Havarien von Massengutfrachtern nimmt ab. Die Trends zeigt der Analysis jüngste of Havariebericht INTERCARGO’s des casualty Bulker-Reederverbands records from 1994 to Intercargo the present für day den indicates Zeitraum a gradual 2008 improveme bis 2017. years Ladungsverflüssigung in terms of numbers of lives bleibt and das ships große lost. Problem The below two graphs display the average number of ships lost over rolling ten-year periods and clear downward trends are observed. Intercargo hat den Bericht der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) nun zur Prüfung vorgelegt. Zwischen 2008 und 2017 gab es demnach insgesamt 53 Verluste von Massengutfrachtern mit einer Tragfähigkeit von 10.000 t und mehr, wobei 202 Seeleute ums Leben kamen. Die Analyse der Unfalldaten durch Intercargo von 1994 bis heute zeigt allerdings eine allmähliche Verbesserung im Hinblick auf die Zahl der verlorenen Leben und Schiffe. Viele Faktoren tragen laut Intercargo zu dieser Sicherheitsverbesserung bei, darunter die Einführung angemessener Sicherheitsanforderungen durch die IMO- Flaggenstaaten, die Rolle von InVeKoS, PSC-Regelungen und Best Prractices sowie große Investitionen der Branche. »Es gibt aber keinen Platz für Selbstgefälligkeit und es muss weiter etwas getan werden, um das ultimative Ziel zu erreichen, dass keine Leben oder Schiffe verloren gehen«, so der Verband. Im März 2017 führte der Untergang der »Stellar Daisy« mit Eisenerz zum Verlust von 22 Seeleuten. Während die Bemühungen um Suche und Rettung (SAR) als Antwort auf diesen Untergang gelobt werden, sollte nach Meinung der Experten die Schifffahrtsbranche sich darüber Sorgen machen, dass in der Nähe stark befahrener Schifffahrtswege auf der ganzen Welt nicht genügend SAR-Kapazitäten zur Verfügung stehen. Im Oktober 2017 forderte der Untergang der »Emerald Star«, beladen mit Nickelerz, die Leben von zehn Seeleuten. Die Branche erwartet, dass die vollständigen Untersuchungsberichte Antworten geben und die Lehren aufzeigen. Der »Bulk Carrier Casualty Report 2017« weist erneut darauf hin, dass ladungsbedingte Havarien (cargo failures), beispielsweise ausgelöst durch die Feuchtigkeit des Frachtguts, eines der größten Probleme für die sichere Beförderung von trockenem Massengut in den letzten zehn Jahren darstellt und wahrscheinlich den Tod von 101 Seefahrern und den Verlust von neun Schiffen verursacht hat. Der Vorfall an Bord der »Cheshire« (57.000 tdw) im August 2017, mit hohen Temperaturen in den Laderäumen und der Freisetzung von Gasen aus der Ladung, führte zu ernsten Bedenken hinsichtlich der Beförderung von Düngemitteln auf Ammoniumnitratbasis. Die Schifffahrtsindustrie begrüßte die Veröffentlichung des IMO-Rundschreibens CCC.1 / Circ.4 über die Beförderung von Düngemittel auf Ammoniumnitratbasis (nicht gefährlich) am 22. September 2017. Reeder und Kapitäne von Massengutfrachtern erwarten jedoch unverzügliche und klare verbindliche Sicherheitsanforderungen, um erneutes Havarien wie die der »Cheshire« und der »Purple Beach« zu vermeiden. Die vorläufigen Ergebnisse lenken die Aufmerksamkeit allerdings auch auf menschliches Versagen Element, das zu Strandungsn und Kollisionen sowie zu Ausrüstungsfehlern führt. RD The bulk carrier industry recognises the many contributing factors to this safety improvement, which inc introduction of adequate safety requirements by the IMO flag States, the role of IACS, PSC regimes and practices and large investments by the bulk carrier industry. There is no room for complacency and further work needs to be done in order to continue the trends w ultimate goal of no lives or ships lost. In March 2017, the sinking of M/V Stellar Daisy, carrying iron ore, resulted in the tragic loss of 22 sea the Search And Rescue (SAR) efforts in response to this sinking are to be praised, in its aftermath community should be concerned about the non-availability of sufficient SAR capabilities in the vic shipping lanes around the world and revisit this issue. In October 2017 the sinking of M/V Emerald Star, loaded with nickel ore, claimed the lives of 10 seafare UNTERGANG DER »SANCHI« The industry expects that the full investigation reports will provide answers and highlight the lessons to Iraner sehen Schuld für Schiffsunglück bei Chinesen from these losses. Bei der Kollision des chinesischen Frachters »CF Crystal« mit dem iranischen Tanker »Sanchi« sieht die iranische Hafen- und Schifffahrtsbehörde die Schuld bei der Crew des chinesischen Schiffs. Am 6. Januar kollidierte der 75.000-Tonnen-Bulker »CF Crystal« (Flagge: Hong Kong) 160 sm vor Schanghai mit der »Sanchi« (Flagge: Panama). Der iranische Tanker hatte 960.000 bbl (136.000 t) eines Ölkondensats geladen, geriet kurz nach der Kollision in Brand, driftete eine Woche lang und sank am 14. Januar in japanischen Gewässern. Alle 32 Mann an Bord des Tankers – 30 Iraner und zwei The Bulk Carrier Casualty Report Seeleute 2017 aus again Bangladesch highlights – kamen that um. cargo failure, setzt und including dadurch erst moisture das Unglück related herbeigeführt. Die Crew des chinesischen carg Die 21 Crewmitglieder der »CF Crystal« mechanisms, is one of the greatest blieben concerns unversehrt, for das the Schiff safe wurde carriage nur of dry bulk over the past 10 years and cause of the loss of 101 seafarers’ leicht lives beschädigt. and 9 vessel losses. Nader Pasandeh von der iranischen Hafen- und Schifffahrtsbehörde, der die Untersuchung auf iranischer Seite leitet, erklärte Anfang Mai gegenüber den www.intercargo.org | info@intercargo.org Medien, dass der Grund für die Kollision menschliches Versagen aufseiten der Schiffsführung der »CF Crystal« gewesen sei. Diese habe den Kurs des Bulkers 15 Minuten vor der Kollision falsch ge- Frachters habe den Tanker bis zur Kollision nicht bemerkt, so Pasandeh, der sich auf Untersuchungsergebnisse aus Iran, Panama und Bangladesch berief. Unterdessen sehen die Chinesischen Behörden die Schuld offensichtlich auf beiden Seiten, ein offizielles Statement steht aber noch aus, die Untersuchungen auf chinesischer Seite dauern an. 36 HANSA International Maritime Journal – 155. Jahrgang – 2018 – Nr. 6

Schifffahrt | Shipping smm-hamburg.com /trailer the leading international maritime trade fair 53° 33´ 47˝ N, 9° 58´ 33˝ E hamburg setting a course 4 – 7 sept 2018 hamburg 3 sept Maritime Future Summit 4 sept TradeWinds Shipowners Forum 5 sept gmec, global maritime environmental congress 6 sept Offshore Dialogue 6-7 sept MS&D, international conference on maritime security and defence 7 sept Maritime Career Market facebook.com/SMMfair twitter.com/SMMfair linkedin.com/company/smmfair youtube.com/SMMfair HANSA International Maritime Journal #SMMfair – 155. Jahrgang – 2018 – Nr. 6 37

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