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HANSA 05-2022

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Die

Die HANSA im Blickpunkt © Abeking & Rasmussen Zur Person: Matthias Hellmann 1990 – 1996 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Dortmund und Uppsala (Schweden) 1996 – 2003 Strategie-/ Managementberatung bei SCG St. Gallen Consulting Group und EGC Eurogroup Management Consulting 2003 – 2019 Norddeutsche Landesbank (Nord/LB), u.a. als Chief Operating Officer seit 2019 bei Abeking & Rasmussen Schiffs- und Yachtwerft verantwortlich für den Vertrieb (Marine, Spezialschiffe, Yachten) und die kaufmännischen Bereiche »Die HANSA ist fokussiert und umfasst trotzdem alle relevanten Informationen« BEWERTUNG (1 BIS 5 STERNE) AKTUALITÄT THEMENSPEKTRUM KOMPETENZ RELEVANZ LAYOUT / GESTALTUNG VERSTÄNDLICHKEIT GESAMTEINDRUCK Nachhaltigkeit könnte eigene Rubrik werden Als »Quereinsteiger« in die maritime Industrie liest Matthias Hellmann – Vorstandsmitglied bei der Werft Abeking & Rasmussen – die HANSA »erst« seit 2019. Sein Schwerpunkt liegt auf dem Print- Angebot. Dafür nimmt er sich Zeit, in der Regel nicht im Laufe des Tagesgeschäfts, sondern abends oder am Wochenende. »Dieses Durchblättern durch ein Heft, bei Themen hängenbleiben, die man im Tagesgeschäft nicht lesen würde, das ist der große Wert«, sagt er. Das Magazin sei sehr aktuell, was man etwa an den »Personalien« und bei der Vorstellung einzelner Projekte merke. »Ich bin kein Techniker, aber ich bin ein neugieriger Kaufmann und es ist mein Anspruch, auch technische Themen zu verstehen – und da helfen solche Artikel. Insofern ist die HANSA für mich weniger Alltagsinformation, sondern eher Vertiefung mit einem relativ breiten Spektrum«, so der ehemalige NordLB- COO. Auch wenn er bei einer Werft arbeitet, interessiert ihn nicht nur die Rubrik Schiffstechnik. Er liest auch andere Artikel, nicht zuletzt um Erkenntnisse für das aktuelle Geschäft abzuleiten. Dazu zählen sowohl Finanz- und Rechtsthemen als auch die Marktdaten und Charterraten. Als Nicht-Techniker beschäftigt er sich aber auch mit konkreten technischen Lösungen. »So lerne ich zu verstehen, wie sich Antriebstechniken oder Rumpflinien weiterentwickeln«. Neben den regelmäßigen Gesprächen mit den technischen Experten der Werft greift er dafür auch auf die HANSA zurück. Im Heft wird seiner Ansicht nach ein relativ breites Feld an Themen abgedeckt, das Spektrum erfüllt in der Breite und der Vertiefung seine Erwartungen voll. Aus der Erfahrung mit Fachmagazinen in vorherigen Jobs, wo es eines höheren Aufwandes bedurfte, um die Informationen zu verdichten, sagt er: »Die HANSA ist komprimierter und hat den Vorteil, dass sie fokussiert ist und trotzdem alle branchen-relevanten Informationen umfasst.« Was als Fokus unter Umständen ausgebaut werden könnte, »weil sich das als eigene Rubrik herausschält«, sei die Nachhaltigkeit: »Im Moment denke ich, dass das Thema richtig aufgehoben ist. Aber ich vermute, dass es noch eine stärkere Rolle spielen wird«, sagt der Vorstand, für den das durchaus interessant wäre, da sich Abeking & Rasmussen als Entwicklerwerft stetig weiterentwickeln will und muss. Ein Aspekt, den man ebenfalls im Blick behalten sollte, sind seiner Ansicht die Folgen der Umweltregulierung auf die Finanzierung, also beispielsweise Taxo - nomie-Themen. »Ich denke, dass die Einschränkungen größer werden.« In der Schiffstechnik geht es für ihn künftig vor allem um den Antrieb sowie flankierende Themen wie die Kraftstoffversorgung. Insgesamt sollte die HANSA die Breite ihres Angebots aufrechterhalten: »Der Meinungsbildungsprozess über marktgängige Lösungen ist noch nicht abgeschlossen. Von daher ist es wichtig, auch nach rechts und links zu schauen.« Die Frage werde sein, was sich tatsächlich in den nächsten Jahren durchsetzt: »Darauf noch stärker ein Augenmerk zu richten, wird sicherlich wichtig für das Magazin.« Bei der Frage der Relevanz unterscheidet Hellmann zwischen den Rubriken: »Natürlich gibt es auch Themen, die ich nicht so relevant finde«, das hänge aber auch immer damit zusammen, aus welcher Branche man kommt. Neben dem Schwerpunkt »Schiffstechnik« sind »Märkte« und »Finanzierung« für ihn durchaus von Interesse. Die »Schifffahrt« sei »eher ein Generalistenthema, »da schaue ich gerne mal rein, weil man auch deutlich über den Tellerrand gucken kann.« Die »Häfen«-Seiten sind für den Werft- Manager am wenigsten relevant, weil sie ihn am wenigsten betreffen. Ausbaufähig findet Hellmann das Layout beziehungsweise die Gestaltung der HANSA. Es sei zwar am Ende des Tages immer eine Aufwand-Nutzen-Frage und nicht zuletzt Geschmackssache, aber in diesem Punkt ließe sich wahrscheinlich noch einiges entwickeln. 58 HANSA – International Maritime Journal 05 | 2022

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