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HANSA 04-2022

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KÖHLERS FLOTTEN

KÖHLERS FLOTTEN KALENDER 20 23 € 19,95 Broschur | ISBN 978-3-7822-1506-0 Bestellen Sie jetzt online unter koehler-mittler-shop.de oder telefonisch unter 040 70 70 80 322 Maximilian Verlag GmbH & Co. KG | Stadthausbrücke 4 | 20355 Hamburg

Die HANSA im Blickpunkt Weniger Kleinklein, dafür mehr Perspektive © privat Zur Person: Matthias Wiese 1997: Stationen bei der Siemens AG und der Linde AG 2008: Leiter Zertifizierung Elektrotechnik und Automation, Germanischer Lloyd 2012: Leiter Regulatory Affairs Maritime, DNV GL 2018: Leiter Maritimes Cluster Schleswig-Holstein 2020: Direktor Strategie & Innovation Marine, Siemens Energy AG »Die HANSA bietet maritim Relevantes, aus der ganzen Welt und auch von nebenan« BEWERTUNG (1 BIS 5 STERNE) AKTUALITÄT THEMENSPEKTRUM KOMPETENZ RELEVANZ LAYOUT / GESTALTUNG VERSTÄNDLICHKEIT GESAMTEINDRUCK Als Maschinenbauingenieur mit dem Schwerpunkt Verbrennungsmaschinen hat Matthias Wiese nach eigenen Angaben einen besonders guten »Einblick« in die Dekarbonisierung der Energiekette. Die HANSA liest er seit fast 20 Jahren. Nur wer in der maritimen Welt zuhause ist, erkennt auch Zusammenhänge in den Themenfeldern – diese deckt die HANSA seiner Ansicht nach alle ordentlich ab. Aktuell und mit der nötigen Tiefe finde man die Top-Themen, aber auch anderes wissenswertes Maritimes. »Die Inhalte sind gut ausbalanciert zwischen Technik und anderen, nicht weniger maßgeblichen Perspektiven der Branche, die wir Ingenieure gern vergessen.« Relevanz / Aktualität / Wertigkeit Was in der HANSA steht, habe seine Berechtigung, gedruckt zu werden, sagt Wiese – daran gebe es keine Zweifel. Und selbst wenn das Thema auf den ersten Blick nicht ganz passe, sei es oft umso wertvoller. Der tägliche Newsletter gehört für Wiese mit zu den Pflicht-E-Mails, ein Muss, um den maritimen Tag zu erfassen. Der HANSA Podcast mit »echt großartigen Gesprächspartnern« sei dazu eine klasse Ergänzung im Portfolio. Die umfangreiche Welt der Personalien wolle er nicht missen, so könne er viele Weggefährten auf ihren Karrierepfaden verfolgen. »Und für eine BreakingNews der HANSA lasse ich sowieso alles stehen und liegen.« Layout / Verständlichkeit Eines müsse angemerkt werden, ob digital oder als Druck: Um die HANSA zu lesen, benötigt man aus der Sicht von Wiese Zeit und vielleicht sogar etwas Übung. »In einer sehr schnelllebigen Zeit erscheinen das Layout und die Struktur zum Teil etwas kleinteilig.« Auch wenn das Inhaltsverzeichnis eine Ordnung vorgibt, sei ein reines »Durchblättern« fast unmöglich. Es seien viel Konzentration und Präzision gefragt. Zwar würden immer wieder Diagramme oder Statistiken dem Leser zur Verfügung gestellt, eine Aufbereitung und Zusammenfassung oder gar eine Interpretation würde aber bestimmt neuen oder jüngeren Experten helfen. Oder die HANSA könnte sogar als Nachschlagewerk dienen, dann wäre das auch dafür geeignet. Auch Querleser-Service-Boxen oder erkennbare Anmerkungen/Fragestellungen der Redaktion seien für neue »Hasen« besonders wichtig. Und wo sollten sie sonst lernen? Mehr für die Ausbildung Ein weiteres Thema, das Wiese nach eigener Aussage sehr am Herzen liegt: Die Attraktivität der Branche, ihr Image und besonders die Werbung um geeignetes Personal benötigten mehr Aufmerksamkeit und Investitionen aller Beteiligten, auch der Medien. Sogar für ein großes Unternehmen wie Siemens werde es zunehmend schwierig, Nachwuchs in der maritimen Welt zu generieren und über die folgende Ausbildung hinweg an sich zu binden. Die gesamte maritime Wirtschaft, sagt Wiese, komme oft noch sehr speziell, »alt« und klassisch daher, fast wie eine geschlossene Gesellschaft. Ein eigener »junger« Bereich oder ausgewiesene Innovationsseiten könnten dabei helfen aufzuzeigen, dass sehr wohl moderne Technologien wie KI und AR/ VR eingesetzt werden, keine Anlage ohne Simulation auskommt und eine Breitbandanbindung Standard sein muss. Auch auf Fahrzeugen ohne Brennstoffzellen. Es würde daher guttun, die Schifffahrt der Zukunft zu bewerben, um zu zeigen, dass die Zeit der großen Stahlbauten durch Bits und Bytes am Standort Deutschland ersetzt werden. »Es könnte und muss auch die Aufgabe der HANSA sein, die Zusammenhänge zu erläutern – nicht nur aus Einzelteilen zu rapportieren.« Das sei die Perspektive, auch in der Berichterstattung. Besonders die Energiewende, die das gesamte maritime System erfasse, zwinge sogar dazu. HANSA – International Maritime Journal 04 | 2022 59

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