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HANSA 03-2017

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News LNG-VERSORGUNG

News LNG-VERSORGUNG Bernhard Schulte und Babcock bauen Bunkerschiff Die deutsche Reederei Bernhard Schulte Shipmanagement (BSM) und die britische Firma Babcock wollen ein Schiff bauen, das gasbetriebene Einheiten in der Ostsee mit LNG versorgen soll. Der 7.500 m3 fassende Neubau soll Fähren, Container- und Kreuzfahrtschiffe sowie uferbasierte Gaskunden mit dem umweltfreundlichen Antrieb beliefern. Das bei Hyundai Mipo im südkoreanischen Ulsan gebaute Schiff soll im Februar 2018 auf Kiel gelegt werden, während die Tanks schon einen Monat früher geliefert werden sollen. Im April 2018 ist die Übergabe geplant, bevor im September kommenden Jahres die Übergabe vonstatten gehen soll. Die Kosten des Neubaus wurden nicht bekanntgegeben. Unterdessen haben Engie, Fluxys, Mitsubishi Corporation und NYK das LNG- Bunkerschiff »Engie Zeebrugge« von Hanjin Heavy Industries geliefert bekommen. Der auf der Yeongdo-Werft in Busan, Korea, entstandene Neubau hat eine Kapazität von 5,000 m3 und Schiffe in Nordeuropa mit LNG bebunkern. Den Angaben zufolge sind die beiden gasbetriebenen Autofähren von United European Car Carriers (EUCC) die ersten Kunden. Die »Engie Zeebrugge« ist 107,60 m lang und 18,40 m breit und hat gut 7.400 BRZ. Sie soll den umweltfreundlichen Kraftstoff am jüngst fertiggestellten zweiten Anleger des LNG-Terminals von Fluxy in Zeebrügge aufnehmen, an dem auch kleinere Schiffe festmachen können. M GERMAN DRY DOCKS »Wes Amelie« wird auf Gasantrieb umgerüstet Die Wessels Reederei hat German Dry Docks (GDD) mit der Umrüstung seiner »Wes Amelie« beauftragt. Das Container-Feederschiff soll im Mai dieses Jahres in Bremerhaven einen Gasantrieb erhalten. MAN Diesel & Turbo führt die Umrüstung des Hauptmotors aus, den Rohrleitungsbau sowie den Einbau des knapp 500 m3 großen LNG-Tanks übernimmt GDD. TGE Marine Gas Engineering verbaut das Gasequipment und die Gasregeleinheit, während die Klassifikationsgesellschaft Bureau Veritas die Arbeiten betreut. Ein weiterer Partner ist SMB Naval Architects & Consultants. M MARINESCHIFFBAU Norwegen will deutsche U-Boote bestellen Deutschland und Norwegen kooperieren bei der Beschaffung neuer U-Boote. Die strategische Partnerschaft umfasst den Kauf und das Lifetime-Management identischer neuer Boote. Gebaut werden sollen sie bei ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS). Nach Angaben der norwegischen Regierung geht es um eine langfristige Kooperation der Seestreitkräfte beider Länder, sowohl bei U-Booten als auch in anderen Marinebereichen. Zusammen wollen die Staaten U-Boote gleichen Typs beschaffen und bei Training, Übungen, Ersatzteilen, Wartung und Lifetime-Management kooperieren. Die Boote sollen auf der Klasse 212 basieren, Norwegen will vier Einheiten bestellen, die ab 2025 gebaut werden sollen, Deutschland demnach zwei. M UMWELTBESTIMMUNGEN Reeder warnen vor Sonderweg Die Seeschifffahrt soll ab 2023 in das europäische Handelssystem für Emissionen (ETS) aufgenommen werden, wenn es bis dahin keine Einigung auf IMO-Ebene geben sollte. So lautet der Beschluss des Europäischen Parlaments. »Das ist ein verstörendes Signal an die 172 Mitgliedstaaten der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO)«, kritisierte Ralf Nagel, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDR, den Beschluss. Man dürfe nicht einen weltweiten Konsens durch ein regionales Sonderregime torpedieren. Ähnliche Reaktionen gab es vom Internationalen Reeder-Verband ICS und dem Europäischen Seehafen-Verband ESPO. Die IMO hatte im Herbst 2016 eine weltweite Reduzierung von CO2-Emissionen. M PIRATERIE Seeräuber nehmen Geiseln auf Briese-Schiff Vor der Küste Nigerias haben Piraten den Mehrzweckfrachter »BBC Caribbean« der Leeraner Reederei Briese überfallen und acht Menschen als Geiseln genommen. Es handle sich dabei um sieben Russen und einen Ukrainer, teilte die russische Botschaft in Abuja. Die restliche Mannschaft wurde auf dem Schiff gelassen und ist unterwegs zu einem sicheren Ort. Die Firma Briese Schiffahrt aus Leer bestätigte die Entführung. Der Frachter war 120 nm west-südwestlich von Bonny Island ohne Ladung von Douala (Kamerun) nach Tema (Ghana) unterwegs. M MARITIME SICHERHEIT Cuxhaven bekommt Lage-Zentrum Ihr kompetenter Partner • Marinegeschäft (Crew/ Inspektion/Technik) • Offshoregeschäft • Business-Travel weltweit • 24/7 Service • feste Ansprechpartner – rufen Sie uns an FIRST REISEBUERO • Weser Reisebuero GmbH Herdentorsteinweg 42 • 28195 Bremen Tel. 0049-421-16288-0 • Fax 0049-421-1690807 info@weser-reisebuero.de www.weser-reisebuero.de • Marinegeschäft (Crewing, Inspektion, Technik ... ) • Offshoregeschäft • Business-Travel weltweit Mit unserem flexiblem und professionellem Team und besten Tarifen aller namhafter Flug- 10 HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2017 – Nr. 3 Der Neubau des Maritimen Sicherheitszentrums (MSZ) ist in Cuxhaven eröffnet worden. Insgesamt wurden 23,5 Mio. € durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) investiert. Im MSZ arbeiten die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV), die Bundespolizei, der Zoll, die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (Fischereischutz), die Deutsche Marine, das Havariekommando und die Wasserschutzpolizeien von Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zusammen. M

News MAN Alpha Controllable pitch propellers Controllable Pitch Propellers Fixed Pitch Propellers Kappel Blades Rudder Bulbs Propeller Nozzles Propulsion Control Systems MAN Diesel & Turbo’s Controllable Pitch Propeller programme offers tailored propulsion power transmission of up to and beyond 40,000 kW per shaftline. Today’s high-ef cient propellers and aft ship solutions are created on the basis of state-of-the-art design tools and the accumulated experience from more than 7,000 units. Full pitch ahead! Find out more at www.mandieselturbo.com HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2017 – Nr. 3 11

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