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HANSA 02-2022

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PEOPLE COMBI LIFT:

PEOPLE COMBI LIFT: Klaus Hilpert verstärkt als dritter Geschäftsführer das Management des zur Harren & Partner- Gruppe gehörenden Schwergut- und Projektlogistikers. Er hat über 40 Jahre Erfahrung in der Branche und war vor vier Jahren als Executive Vice President der deugro-Gruppe zurückgetreten. Davor war er in Management-Positionen bei Bertling Logistics Group und Panalpina tätig. EUROGATE: Johannes Stelten wird neuer Geschäftsführer des Eurogate- Containerterminals Hamburg (CTH). Der bisherige Betriebsleiter gilt als erfahrener Terminalmanager. Er folgt auf Tom Eckelmann, der die Leitung des CTH vor drei Jahren übernommen hatte und sich künftig neuen Aufgaben bei Eurokai, dem 50 %-Gesellschafter von Eurogate, widmet. Personalie des Monats: NSB Group hat eine neue Eignerstruktur NSB GROUP: Helmut Ponath, Gründer der NSB Group, ist nun Alleineigner der seit 1982 bestehenden Reederei. Ende 2021 hatte der Gesellschafter Buxriver, hinter dem Ponath steht, seine Anteile an der NSB Group aufgestockt und hält nun 100 % an dem Unternehmen, wie jetzt bestätigt wurde. Ponath hatte zuletzt 25 % der Anteile gehalten, seit dem Jahr 2000 waren als Gesellschafter außerdem die Conti NSB Holding, die Gebab Holding und die Norddeutsche Reederei Holding an Bord. CEO Tim Ponath will nun die Wandlung des Unternehmens zum maritimen Dienstleister unter der Marke NSB Group weiter vorantreiben. HAMBURG PORT AUTHORITY: Simon Rosenkranz, derzeit Leiter Grundsatzangelegenheiten bei der HPA, wird neuer Hafenkapitän in Hamburg. Er folgt auf Jörg Pollmann, seit 1994 Hafenkapitän, der Ende Mai in den Ruhestand geht. Rosenkranz ist als ständiger Vertreter Pollmanns bereits mit den Belangen des Oberhafenamtes vertraut. WATSON FARLEY & WILLIAMS: George Macheras, Partner der Kanzlei, ist neuer Global Maritime Sector Co- Head. Er löst Lindsey Keeble ab, die zum 1. Februar die Rolle des WFW Managing Partners übernommen hat. Macheras, der 2018 zum Partner ernannt wurde, gilt als Experte für alle Aspekte der Schiffsfinanzierung, S&P, Beschäftigung und Betrieb aller maritimen Asset-Klassen. BUNDESREGIERUNG: Claudia Müller wurde vom Bundeskabinett zur neuen Koordinatorin für maritime Wirtschaft und Tourismus ernannt. Die Betriebswirtin folgt auf Norbert Brackmann (CDU). In der vergangenen Legislaturperiode war sie Mitglied der Parlamentarischen Gruppe Binnenschifffahrt (PGBi) und Sprecherin der Grünen- Fraktion für maritime Wirtschaft. FLEXPORT: Douglas Brown wird neuer Head of Europe bei der digitalen Spedition, die in der Region weiteres Wachstum plant. Er tritt die Nachfolge von Jan van Casteren an. Brown, ehemals für Panalpina, Maersk und CEVA tätig, und derzeit Vice President von Flexport in Asien, wird im März an den europäischen Hauptsitz nach Amsterdam wechseln. ECSA: Philippos Philis ist neuer Präsident des europäischen Reedereiverbands. Der Zypriote wurde als Nachfolger von Claes Berglund für eine zweijährige Amtszeit ernannt. Philis, CEO von Lemissoler Navigation, hat an der RWTH Aachen Maschinenbau studiert und ist Absolvent der Harvard Business School. Zur Vizepräsidentin wurde Karin Orsel, CEO der MF Shipping Group, ernannt. MCN: Johannes Hartwig aus dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig- Holstein, übernimmt die jährlich wechselnde Vertretung der fünf Küstenländer beim Maritimen Cluster Norddeutschland von Niels Kämpny vom niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. 8 HANSA – International Maritime Journal 02 | 2022

PEOPLE HANSA PODCAST Prominente Gäste im maritimen Talk SEA MACHINES ROBOTICS PETER HOLM Während die Dekarbonisierung als Zukunftsthema die autonome Schifffahrt vorerst abgelöst zu haben scheint und der mediale Hype um unbemannte Schiffe abgeflaut ist, hat das US-Unternehmen Sea Machines Robotics die Technologie zur Marktreife gebracht. Keine kühnen Visionen, sondern Produkte verkaufen die Bostoner, sagt Peter Holm, der European Director von Sea Machines Robotics im HANSA PODCAST. Im Herbst 2021 sorgte das Unternehmen mit der »Machine Odyssey« für Aufsehen, als es den autonomen Schlepper »Nellie Bly« von Cuxhaven durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Dänemark fahren ließ. Von da ging es nach mehreren Hafenanläufen zurück durch den NOK bis Hamburg – über 1.000 sm von einem autonomen System gesteuert. »Wir wollten mit dem Projekt zeigen, dass Autonomie etwas ist, das es jetzt gibt – keine Theorie, keine Entwicklungsarbeit. Es ist ein Produkt«, sagt Holm. Im Podcast verrät er mehr über die Wahl der Route und erklärt, wie die Fahrt genehmigungstechnisch möglich war. Auf technischer und regulatorischer Ebene sieht er zumindest für regionale Anwendungen keine echten Hemmnisse mehr. Dabei gehe es Sea Machines nicht darum, die Seeleute von Bord zu nehmen, sagt er, die Technik solle etwas anderes leisten. Auch in Sachen Dekarbonisierung könnten automatisiserte Schiffssysteme Vorteile bringen. HANSA – International Maritime Journal 02 | 2022 9

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