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HANSA 02-2022

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GREEN HUB MEYER NEPTUN

GREEN HUB MEYER NEPTUN ENGINEERING Meyer-Start-up beginnt Erforschung klimafreundlicher Antriebe Das Start-Up Meyer Neptun Engineering hat zum Jahresbeginn die Arbeit an ersten Projekten für die Schifffahrt der Zukunft aufgenommen. Mit Meyer Neptun Engineering hatte die Werftgruppe am Standort der Neptun Werft 2021 ein neues Kompetenzzentrum für Spezialschiffe gegründet. Dieses soll innovative Lösungen für den Schiffbau entwickeln. Im Vordergrund stehen klimafreundliche Antriebe, dazu nachhaltige Lösungen als Nachrüstung bestehender Flotten, Forschungsschiffe und Offshore-Anlagen. »Unsere Aufgaben sind eine einmalige Kombination aus konkreten Schiffsprojekten und wegweisender Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Dafür suchen wir weiterhin nach Talenten, die mit uns die Schifffahrt der Zukunft gestalten wollen«, sagt Geschäftsführer Manfred Müller-Fahrenholz. Der Start erfolgte mit acht Mitarbeitern, das Team soll in den kommenden Monaten auf mehr als 50 Ingenieure wachsen. Die ersten Mitarbeiter leisten nun zunächst Pionierarbeit. »Meyer Neptun Engineering ist ein Start-Up, bei dem die Mitarbeiter auch den Aufbau des Unternehmens mitgestalten. Gleichzeitig haben wir die Sicherheit, innerhalb der Gruppe bereits Projekte zu haben, die für Engineering-Arbeit in den kommenden Jahren sorgen«, sagt Malte Poelmann, Geschäftsführer von Meyer Neptun Engineering. »Das ist eine Investition in die Zukunft des gesamten Schiffbaustandortes Deutschlands. Unsere Wahl für Rostock ergibt sich aus dem maritimen Know-how der Region mit einem starken Netzwerk an mittelständischen Partnerfirmen, die Nähe zur Fraunhofer-Gesellschaft, zur Universität Rostock und die Nähe zur Neptun Werft«, sagt Poelmann. © Meyer Neptun Engineering SCHOTTEL EcoPeller für LNG-Bunkerschiff Die italienische Reedereigruppe Fratelli Cosulich lässt ein LNG- Bunkerschiff (5.300 tdw) in China bei Nantong CIMC Sinopacific Offshore & Engineering bauen. Den Antrieb für den Neubau liefert Schottel. Der Neubau mit einer Ladekapazität von 8.000 m 3 soll ab Sommer 2023 Kunden im Mittelmeerraum bedienen. Der Hauptantrieb des LNG-Bunkerschiffs wird aus zwei Schottel EcoPeller Typ SRE 360 mit einem Propellerdurchmesser von 2,3 m bestehen. Zusätzlich werden zwei TransverseThruster Typ STT 1 CP installiert. Mit dieser Antriebskonfiguration wird das 113 m lange und 20 m breite Schiff eine Geschwindigkeit von 13 kn erreichen. • Drahtseile • Tauwerk • Festmacher • CASAR Bordkranseile • Anschlagmittel • Prüflasttest bis 1.000 t • Segelmacherei • Taklerei • Montage Walter Hering KG Porgesring 25 22113 Hamburg Telefon: 040 – 73 61 72 -0 eMail: info@seil-hering.de www.seil-hering.de KOREAN REGISTER Grünes Licht für Ammoniak-Schiffe Die Klassifikationsgesellschaft Korean Register (KR) hat ein »Approval in Principle« (AIP) für zwei umweltfreundliche, mit Ammoniak betriebene Schiffe ausgestellt. Dabei handelt es sich um einen mit Ammoniak betriebenen 60.000-m 3 -Ammoniak- Tanker und ein 38.000-m 3 -Ammoniak-Tanker/Bunkerschiff. Die Designs wurden von Korea Shipbuilding & Offshore Engineering (KSOE), Hyundai Heavy Industries (HHI) und Hyundai Mipo Dockyard (HMD) entwickelt. Das AIP ist das erste Ergebnis des »Green Ammonia Marine Transport and Bunkering Consortium«, das im Mai 2021 gegründet wurde und aus den Unternehmen KR, Lotte Fine Chemical, KSOE, Lotte Global Logistics, HMM und Posco besteht. Die Schiffe sollen während des Betriebs keinen Kohlenstoff ausstoßen. Der 60.000-m 3 -Tanker sei derzeit das größte Schiff seiner Art, das in koreanischen Häfen anlegen kann, heißt es. »Grünes Ammoniak« bezieht sich dabei auf Ammoniak, das mit neuen erneuerbaren Energien ohne Kohlendioxidemissionen hergestellt wird. Dies ziehe die Aufmerksamkeit als umweltfreundlicher Kraftstoff auf sich, »der sich aufgrund seiner kohlendioxidfreien Verbrennung und der geringen technischen Schwierigkeiten für Schiffe der nächsten Generation gut eignet«, meinen die Partner. Kim Daeheon, der stellvertretende Leiter der F&E-Abteilung von KR, sagte: »Dieses AIP ist von großer Bedeutung, wenn man bedenkt, dass sich die Industrie auf die Entwicklung und den Einsatz umweltfreundlicher Kraftstoffe wie grünes Ammoniak konzentriert, um die Dekarbonisierung zu erreichen. Mit dieser Zertifizierung haben wir eine solide technische Basis für mit Ammoniak betriebene Schiffe geschaffen und kommen dem Ziel näher, sie 2024 auf den Markt zu bringen.« 50 HANSA – International Maritime Journal 02 | 2022

DIGITAL HUB ABB Turbolader bekommen digitale Analysefunktion ABB hat die digitale Analysefunktion Turbo Insights für Turbolader entwickelt, die Schiffseignern Einblick in die Leistung der Anlagen gibt. Die neue Funktion, die nun standardmäßig bei allen Zweitakt-Turboladern der Baureihen A100-L und A200-L zum Einsatz kommt, bietet einfache visuelle Indikatoren für das Leistungsniveau der Turbolader, sowohl für einzelne Schiffe als auch für ganze Flotten. Turbo Insights ist für Schiffe mit Datenverbindung verfügbar und bietet einen 24/7-Fernzugriff auf den Betrieb von Turboladern, und zwar in numerischer und visualisierter Form über ein Online-Kundenportal. Darüber hinaus können Schiffsbetreiber den Gesundheitszustand ihres Motors, die Gesamtoptimierung, die Kraftstoffeinsparung und das Potenzial zur Reduzierung der CO 2 -Emissionen erkennen. Diese Einblicke ermöglichen nach Angaben von ABB die Aufzeichnung und Analyse der Betriebsleistung »von der ersten Betriebsstunde an«. Damit könne eine wichtige »Benchmark« für die Bewertung der Leistung des Turboladers mit den anfallenden Betriebsstunden über den gesamten Lebenszyklus hinweg festgelegt werden. Alexandros Karamitsos, Head of Global Sales Low-Speed Turbochargers, ABB: »Traditionell wurden Turbolader und Motor als Blackbox betrachtet, deren Leistung Schiffseigner und -betreiber nicht vollständig einsehen können. Mit Turbo Insights sind wir nun in der Lage, Leistungseinblicke auf transparente, datengesteuerte Weise zu geben. Anhand einfacher visueller Indikatoren können Schiffseigner und -betreiber nun leicht erkennen, wie gut ihre Turbolader arbeiten und ob alles so funktioniert, wie es sollte.« Dies könne besonders bei Neubauten nützlich sein. © ABB MARIAPPS MARINE SOLUTIONS Bourbon-Reederei setzt auf smartPAL Das Technologieunternehmen MariApps Marine Solutions, Teil der Hamburger Schulte Group, baut seine Aktivitäten im Offshore-Markt aus. Die französische Reederei Bourbon hat einen Auftrag für das »Flaggschiffprodukt« smartPAL platziert, um ihre Digitalisierungsbemühungen voranzutreiben. Bourbon sei auf der Suche nach einer Lösung für eine Optimierungen im Flottenmanagementprozess gewesen, einschließlich der täglichen Abläufe in den Bereichen Besatzung, Wartung, Qualität, Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (QHSE) und Finanzen. Das Unternehmen ist vor allem im Öl- und Gasmarkt sowie in Windparks aktiv. Die Flotte umfasst 413 Schiffe. SmartPAL wurde von Softwareentwicklern und Schifffahrtsexperten entwickelt und soll es Nutzern ermöglichen, Finanz-, Leistungs- und Betriebsdaten in Echtzeit abzurufen. »Mit der Wahl von smartPAL wollen wir die neuesten digitalen Lösungen nutzen, um Schiffsmanagementfunktionen zu integrieren, zu vereinfachen und eine durchgängige Prozessdigitalisierung zu ermöglichen«, sagt Rodolphe Bouchet, CEO von Bourbon Marine & Logistics. KAIKO SYSTEMS USC Barnkrug digitalisiert Flotte Das Schifffahrtsunternehmen USC Barnkrug hat sich nach erfolgreicher Testphase für den Roll-out von Kaiko Systems’ Lösung auf der gesamten Flotte entschieden. USC Barnkrug agiert als Schiffsmanager für eine Gruppe von deutschen Reedereien und betreibt derzeit 27 Feeder-Containerschiffe. »Unsere Flotte wächst aktuell, und mit zunehmender Größe steigt auch die Komplexität im Sicherheitsmanagement. Mit Kaiko Systems’ Software können wir dieses Problem lösen«, so USC-Geschäftsführer Jens Moje. Kaiko Systems will es Schifffahrtsunternehmen ermöglichen, »strukturierte und verifizierte Inspektionsdaten zu sammeln und die Daten KI-basiert zu verwertbaren Erkenntnissen zu verarbeiten«. So sollen Zwischenfälle vermieden, Ausfallzeiten reduziert und Wartungskosten optimiert werden. Kaiko war die erste Ausgründung von Flagship Founders – der nach eigenen Angaben »erste Company Builder, der sich auf maritime Technologien, Logistik und Schifffahrt konzentriert«. Die Auerbach- Reederei von Lucius Bunk ist Gründungsgesellschafter, strategischer Partner ist außerdem das Berliner Venture-Capital- Unternehmen rescape. Die Spezialisten für Filtertechnologie in Schifffahrt und Industrie Filterelemente und Ersatzteile für Einfach-, Doppel- und Automatik filter für Schmieröle, Brennstoffe, Hydrauliköle, Wasser und Luft aller namhaften Hersteller. Ersatz für Filtrex, Moatti, Nantong und Kanagawa Kiki, Sonderanfertigungen, verbesserte Spezial lösungen, kundenspezifische Einzelstücke nach Muster/Zeichnung. FIL-TEC RIXEN GmbH® QUALITY MADE IN GERMANY Als Vertragspartner liefern wir Austausch- u. Originalfilterelemente von Fleetguard, Hengst, Triple R, Mann+Hummel, Mann Filter, Filtration Group. HANSA – International Maritime Journal 02 | 2022 51

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