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HANSA 01-2022

Outlook clouding as Omicron surges - Versicherer starten Weckruf gegen Container-Risiken - Ampel will den Fortschritt wagen - MEPC 77 enttäuscht auf ganzer Linie - MCN Cup 2021: Eine Ideenschmiede für Häfen und Schiffe

KARRIERE | CAREER

KARRIERE | CAREER »Duale Ausbildung bleibt der Königsweg« Trotz rückläufigen »Azubi«-Zahlen sieht die Hamburger Berufsschule die klassische duale Ausbildung von Schifffahrtskaufleuten weiter als Erfolgsmodell. Es müsse aber von einigen Akteuren wieder stärker in der Öffentlichkeit vertreten werden. Von Michael Meyer Schulleiter Christian Peymann und Schifffahrtsabteilungsleiter Jan Schlichting sind selbst gelernte Schifffahrtskaufleute. Sie kennen die Vielfalt und die besonderen Herausforderungen, die die Ausbildung und der Beruf mit sich bringen. So versucht die Handelsschule Berliner Tor (HBT) immer wieder, aktuelle Entwicklungen oder große Trends wie die Digitalisierung und die Dekarbonisierung aufzugreifen, um die Ausbildung so wirklichkeitsnah wie möglich zu strukturieren. Eine andere Entwicklung hingegen setzt der Schule seit Jahren zu: der generelle Trend, nach dem Abitur direkt ein Studium zu beginnen. Eine duale Berufsausbildung scheint immer weniger attraktiv zu sein, erst Recht, nachdem mit der Einführung des Bachelor-Systems die Studiumszeit deutlich kürzer ausfallen kann als zuvor. Nur noch 113 Azubi-Verträge Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. 2021 gab es 113 abgeschlossene Ausbildungsverträge für Schifffahrtskaufleute in Hamburg, ein Negativrekord im neuen Jahrtausend. Bundesweit waren es 178. Zum Vergleich: 2008 gab es einen Höchststand, seinerzeit waren es 273 Verträge in Hamburg und 438 deutschlandweit. Schlichting sieht in der Entwicklung mehrere Gründe – auch neben dem allgemeinen Trend zum Studium. Da ist zum Einen die Corona-Pandemie, die eine Rekrutierung erschwert. Einen großen Anteil hat aber wohl: Die schwere Schifffahrtskrise seit 2008 hat zu vielen Fusionen, Übernahmen und Insolvenzen geführt. Deutschland war mit am stärksten davon betroffen. »Zum Einen findet man nicht mehr ausreichend gute Bewerber, aber dagegen kann man unter Umständen etwas tun. Wichtig ist aber auch, dass hier weniger duale Ausbildung angeboten wird«, so der Abteilungsleiter. Die größeren Akteure würden zwar weiter ausbilden, aber es fehlten viele kleine Betriebe. »Die Anzahl der Reedereien, die überhaupt in Frage kommen, ist geschrumpft.« Zudem seien gerade in den Krisenjahren einige Funktionen der Unternehmen »outgesourcet« worden, etwa Customer Service. Wenn dies nicht mehr in Deutschland, sondern im Ausland abgewickelt wird, fehlen entsprechend Ausbildungsplätze. Kammern und Politik gefordert Schulleiter Peymann findet, dass die landseitige Ausbildung in der Wahrnehmung zu kurz kommt. In der breiten Öffentlichkeit sei der Beruf bisweilen kaum bekannt. Er will sich kein Urteil darüber erlauben, ob die Unternehmen gut genug um Auszubildende werben. »Das tun sie sicherlich nach ihren Möglichkeiten. Das ist ein generelles Problem, da fehlt mir manchmal der Sachverstand in der Politik und die ernsthafte Auseinandersetzung mit der Frage, was machen wir eigentlich mit unseren dualen Berufsausbildung«. Er sieht die Politik in der Pflicht, aktiver zu werden: »Die Sachund Fachkräfte im kaufmännischen Bereich ziehen wir nun mal In der Ausbildung von Schifffahrtskaufleuten wird natürlich vieles digital bearbeitet. Maritimer Atlas und Lehrbuch sind aber auch noch wichtig aus der Ausbildung. Das muss viel mehr in die Köpfe der Leute. Das kann keine Berufsschule und das kann auch kein Unternehmensverband allein, das muss von den entsprechenden Ministerien kommen.« Nicht zuletzt die Kammern seien gefordert, mehr für die Ausbildung zu tun, »das ist ihr ureigenster Job.« Auch Schlichting würde sich in diesem Punkt mehr Engagement wünschen. Er sagt, mancher bemängele, dass die Kammern »zu weit weg« von den Unternehmen seien. »Sie sind aber ebenfalls für die duale Ausbildung zuständig. Einige Dinge werden über uns als Schule geregelt, die eigentlich über die Kammern laufen sollten.« Da gebe es einiges zu tun, etwa zu schauen, wie gute Bewerber rekrutiert werden könnten. Zuletzt hatte eine Umfrage der Schule unter den Ausbildungsbetrieben ergeben, dass ein großer Teil der Branche »gebündelte Rekrutierungsmaßnahmen« befürworten würde, um geeignete Bewerber zu finden. »Es gibt noch Bewerber, aber das sind nicht unbedingt die, die für diesen Beruf geeignet sind«, sagt Schlichting. Ein wichtiger Punkt ist für Schulleiter Peymann das Bachelor-/ Master-System, das seiner Ansicht nach »nicht zu uns passt«. Anders als bei den meisten anderen Ausbildungsberufen seien in der Schifffahrt Schüler mit Abitur gefragt. Unter anderem ausgeprägte Kenntnisse in der englischen Sprache und in gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen sowie eine gewisse Auffassungsgabe hätten große Bedeutung, »da kann man nicht jeden einstellen.« Dann konkurriere man allerdings mit Hochschulen um Bewerber. Der Schulleiter beobachtet, dass viele Eltern ihren Kindern ein Studium nahe legen würden, statt wie früher, zu einer Aus- © HANSA 24 HANSA – International Maritime Journal 01 | 2022

ANZEIGENFORMATE HANSA HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2018 – Nr. 1 5 tur alit, idis dolesti ssunt. Riberum erios solorep eribus atiist, cus ex estio eos nem qui dellaut explia conserf eruptas con conseni mporeste conecea ruptiusda commoloritam rentotate atem quis as aut maionsed que offictempor sunt re doluptis quossi anducipsus, ex excessi ad es nonsedi tasit, utatum consequas ex eos eos por mil et poris ut untemporpor sum quunt quia veniendem. Quibus eos net venisquatus nosam volum as perumquibus a culpa cullic totate magnat faceatus quiaepellam delit es et anda dolorro receper citias numet haribusa vendiciis comnihicium ut poribus aut vendere repro berit estrundita que pratem que soluptiis earchiciti conseque voles repudit auda consequatur? 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Andere Formate und Sonderwerbeformen auf Anfrage utor manuell einfügen u. zuweisen illabor escius aut officil liquam nus modi que sedis ra quam autentotatum a es iur, Lauftext aspiendebis estrum eaquo accuptae porem qui bereic tenisit, esequi quosamus essequo min esequia dolores maio con nus, ima porum nonseque quo sit quat faccuptur, sint rendit offic te null- arcideliquae doluptatqui voluptur ma pe- Anschnitt- quisqui occabo. Uciae et et quis sint fuorum faceatur? Quia ne nit quatur apit ritamus, sumquam vendis deliquee licia gitem eum quam quatur? re sapelent quis et eria vendicita plique pedi ut minulpa dundandi dolupta ssitatet faceptiaecta nihil iusaerfere, omnihil omnia site mil ipid millantia sit quatur? nimi, quatem untur rehenit vel inis estio. etur acepudae. Itae conserum quuntiat. Ihit ilibusam re minima velest et Gite ped quasimo luptatio. 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Imentus, qui omnist, sim dendis est ae cullic tem fugia que pratendit eatectio 8 HANSA International Maritime Journal – 155. Jahrgang – 2018 – Nr. 1 ANZEIGENFORMATE HANSA Heftformat: A4 210 x 297 mm, Anzeigen, die in den Anschnitt ragen bitte 3 mm Beschnitt rundum, Satzspiegelt: 181 x 246 mm. Schrift/Text sollte mindestens 5 mm vom Anschnittrand entfernt sein (Beschnitttoleranz). Andere Formate und Sonderwerbeformen auf Anfrage utor manuell einfügen u. zuweisen blab ius des eos quo impore eaque sero sit quat faccuptur, sint rendit offic te null- Lauftext aspiendebis estrum eaquo et, voluptatur a veliquo conserae nis niorum faceatur? Quia ne nit quatur apit maio con nus, ima porum nonseque quo mus quiandiatum aut maionsectus exce- re sapelent quis et eria vendicita plique quisqui occabo. 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Jahrgang – 2018 – Nr. 1 ANZEIGENFORMATE HANSA lora ipsam quatur? turi utaque nobit lam qui ipisqui sitatur des quis alitem hariam, sandendd ictibus Ut rae volores et quia dipsae oditatur, epudaes et ellatum quiatempe nobit rem mostrum dolenis rernam as intius, volup- corehen dandis poreptat. as verumqui ni inimus. Rumqui sitati- tatio. Nem rerchit ommolup taspis con Adionsequi ullam, sit, to et quibus ut on repedicima vendam ipsam re perions escitaturent expliquunt, que quodis et a laciist, utempor ehendit rem. Ma eribus ectatur alit, idis dolesti ssunt. Riberum et essi nimi, cor aut doluptatibeaa nectu- rectias ra conseque vitem resequiatur re- erios solorep eribus atiist, cus ex estio me ndicaboribus aspernat ma autaquo aquo vel ruptasped ma nate late simus velitas es- eos nem qui dellaut explia conserf erup- incto mossimp oratum inulpar cidipsam tio. 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Der Ruf der Berufsschule ist vielleicht nicht gut genug.« Die Politik sei gefragt, das aufzubrechen, »das kann kein Einzelunternehmen leisten«. Professionelle Strukturen Abstract: »German dual education remains the ideal way« Despite declining apprentice numbers, the Hamburg trade school continues to see the classic dual training of shipping clerks as a successful model. However, it needs to be represented more strongly in public again by the key stakeholders. Chambers of commerce and politics are called upon to point out the importance and high quality of the classic apprenticeship model more clearly. Trotz allem sind die HBT-Verantwortlichen von der Bedeutung der dualen Ausbildung für Schifffahrtskaufleute überzeugt. »Die Firmen stehen dazu«, sagt Schlichting und beruft sich auf eine weitere Umfrage. Die duale Ausbildung sei immer noch ein Erfolgs- und eben kein Auslaufmodell. Nicht zuletzt spielt dabei auch eine Rolle, dass die Unternehmen nicht nur Hochschulabsolventen brauchen, sondern auch Sach- und Fachleute, die den Beruf von der Pike auf lernen. »Was soll ein Makler mit vielen Bachelor-Absolventen? Es gibt nicht so viele große Unternehmen, die die Anforderungen erfüllen können, die solche Absolventen an sie stellen«, sagt Schlichting. »Uns fällt das bisweilen nicht auf, weil es in Deutschland selbstverständlich ist. Aber hier wird eine Professionalisierung von jungen Leuten betrieben, die weltweit Beachtung findet.« Das müsse wieder stärker in den Fokus gerückt werden. Auch Peymann ist sich sicher, dass das duale System noch zeitgemäß ist. Die Absolventen seien die Fachkräfte, die in den Firmen benötigt würden. »Da geht es nicht um Titel, sondern um Sach- und Fachwissen. Ein Schiff zu verchartern lernt man nicht im Studium.« Die Unternehmen haben einiges getan, findet Schlichting: »Wir erfahren als Schule auch viel Unterstützung und man kümmert sich um die Azubis. In den Betrieben ist es in den letzten zehn Jahren viel professioneller geworden.« Personal | Weiterbildung So betreiben Sie effektives Recruiting im maritimen Business. Monat für Monat agiert die HANSA als Ihr Headhunter in Schifffahrt, Schiffbau und Häfen. 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